9th Februar 2016

Der Anfang vom Ende – Stierkampfverbot auf Mallorca

Das Balearen-Parlament hat am Dienstag für ein Stierkampfverbot auf Mallorca und seinen Schwesterinseln gestimmt. Nach den Kanarischen Inseln und Katalonien sind die Balearen damit die dritte Region Spaniens, die der umstrittenen Tradition einen Riegel vorschiebt.
Ein großartiger Sieg für die Anti-Stierkampf Bewegung, eine bittere Niederlage für die Stierkampflobby, das ist das heutige Resultat der Abstimmung im Parlament der Balearenhauptstadt Mallorca ist eindeutig. Die Parlamentarier sprachen sich mehrheitlich dafür aus, den Stierkampf und andere Spektakel mit Stieren abzuschaffen. Dies war der Vorletzte Schritt für das Ende der Stierkämpfe auf den Balearen.

Schon im Juni vergangenen Jahres zeigte sich, dass die Tage des Stierkampf auf Mallorca gezählt sind, Raplh Schulze berichtete ausführlich im Tagesspiegel: Mallorca zeigt Toreros die rote Karte

Dieser großartige Erfolg ist vor allem der Initiative “Mallorca ohne Blut” (Mallorca sin sangre) zu verdanken, die mit ihrer Petition bis jetzt fast 150 000 Unterschriften gesammelt und 33 Gemeinden der Insel animiert hat, sich zu stierkampfreien Stätten zu erklären.  Die Petition läuft noch!

www.mallorcasinsangre.org

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3rd Februar 2016

Jallikattu Festival: Gegenstand der Diskussion in Indien

Das Jallikattu Festival, ein Event mit Stieren im indischen Bundesstaat Tamil Nadu, ist Gegenstand der Diskussion sowohl in Indien als auch im Ausland. Im Jahr 2014 wurde das Jallikattu Festival vom Obersten Gerichtshof verboten, zusammen mit anderen Arten von Festen mit Tieren. Dennoch könnte das Jallikattu Festival mit einem Erlass der Regierung wieder kommen. Der Oberste Gerichtshof entschied, dass die Regierung das Gesetz zu achten hat und dass das Festival verboten bleibt.

Am 7. Mai 2014 wurde die Jallikattu Festival zusammen mit anderen Veranstaltungen, wie Rennen und Tierkämpfen, verboten. Das Hauptziel war es, unnötige Leiden oder Schmerzen zu verhindern und sicherzustellen, dass die Tiere nicht dazu animiert werden, mit anderen Tieren oder Menschen zu kämpfen. Der Regierung ist es nicht erlaubt, diese Veranstaltungen zu ermöglichen.

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Während Jallikattu, konnten die Menschen aus der Öffentlichkeit versuchen, an den Hörnern der Stiere festgebundene Preise Hörnern der Stiere zu fangen. Obwohl keine Waffen während des Festivals erlaubt waren, wurden die Bullen rau behandelt und es gab Anzeichen für das Leiden der Tiere. Trotz der aktuellen Gesetze in Indien, der MoEF & CC (Ministerium für Umwelt, Forst und Klimawandel) wurde die Erlaubnis für ein anderes Jallikattu Festival erteilt. Leider musste der Oberste Gerichtshof intervenieren.

Indien hat gute Tierschutzgesetze, aber diese werden regelmäßig nicht eingehalten bzw. umgesetzt. Vor allem die Provinzbehörden folgen nicht dem Gesetz und die Polizei tut sehr wenig oder nichts, um diese Veranstaltungen zu stoppen.

Nach der Debatte über das Verbot des Jallikattu Festivals finden neue Verstöße statt. Die AWBI (Animal Welfare Board of India) fordert in einem Schreiben an die örtlichen Behörden von Karnataka die Kambala Rennen mit Büffel in diesem Staat zu beenden. In diesem Brief, verwendet der AWBI die Erklärung des indischen Obersten Gerichtshofs über das Verbot des Jallikattu Festivals und anderen Veranstaltungen mit Tieren. Wenn die lokalen Behörden nicht den Satz des Obersten Gerichtshofs respektieren, können sie vor Gericht gebracht werden. Das letzte Wort über grausame Tier Veranstaltungen in Indien noch nicht gesprochen worden.

Im Jahr 2014 unternahm Indien einen sehr wichtiger Schritt für die Abschaffung Jahrhunderte alter Traditionen der Tiermisshandlung. Das Land wurde ein Beispiel für andere Länder, in denen ähnliche Veranstaltungen mit Tieren wegen ihrer angeblichen kulturellen Werte nicht verboten wurden. Indien könnte seinen Status als progressive Nation verlieren in Bezug auf den Tierschutz und Gesetzgebung verlieren, wenn es wieder beginnt, grausame Veranstaltungen mit Tieren zu erlauben.

CAS International ist besorgt über die aktuellen Entwicklungen in Indien und wird alles in seiner Macht stehende tun, um die illegalen Veranstaltungen mit Stieren und anderen Tieren zu beenden. Bitte achten Sie auf unserer Website auf aktuelle Nachrichten und Aktionen um Kämpfe und Rennen mit Tieren und grausame Festivals in Indien zu stoppen!

www.stieren.net

PETITION: CAS INTERNATIONAL – Sign petition against festivals with bulls and other animals in India

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1st Februar 2016

“Marsch für die Galgos” – WELT-GALGO-TAG – DÍA DEL GALGO – WORLD GALGO DAY

VERBREITEN SIE DIESE SEITE UND MACHEN SIE AUF DAS SCHRECKLICHE SCHICKSAL DER GALGOS AUFMERKSAM

JEDES JAHR WERDEN IN SPANIEN TAUSENDE GALGOS GEBOREN UND AUFGEZOGEN, UM ZU JAGEN. IHR LEBEN LANG WERDEN SIE GRAUSAM BEHANDELT UND MÜSSEN SICH STÄNDIG FÜRCHTEN, UND WENN SIE NICHT MEHR NÜTZLICH SIND, WERDEN SIE FURCHTBARE WEISE GETÖTET… AN BÄUMEN ERHÄNGT, IN BRUNNENSCHÄCHTE GEWORFEN, ZU TODE GEPRÜGELT ODER AUSGESETZT.

www.diadelgalgo.de

Facebook-Seite: Día del Galgo

Auf internationaler Ebene sorgt die Misshandlung der spanischen Windhunde schon lange für Entsetzen und inzwischen formiert man sich auch hier in Deutschland, um auf deren Elend aufmerksam zu machen. Gestern erhoben Hunderte von Menschen in Köln ihre Stimme, um den Galgos und allen anderen Jagdhunden ihre Stimme zu geben. Der Kölner Express widmete dem 1. Kölner Galgo-Marsch einen Beitrag mit Video den Sie hier sehen können: http://www.express.de/1–koelner-galgo-marsch-23484140

Dies ist erst der Anfang der Protestwelle, die auf Spaniens Schande in Form von Demonstrationen aufmerksam macht. Am 7. Mai wird unter dem Motto “500 Galgos am Brandenburger Tor” eine Großveranstaltung in Berlin stattfinden. Organisiert wird das Event über Facedbook: 500 Galgos am Brandenburger Tor

 

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24th Januar 2016

Toro de la Vega – Stiergemetzel vor dem aus

Eine aktuelle Meinungsumfrage von Ipsus Mori belegt, dass nur 5 Prozent der befragten Spanier im Alter zwischen 16 und 65 Jahren das wohl grausamste Stierspektakel Spanien, den Toro de la Vega, befürwortet. Die Zeit ist gekommen, dies barbarische Turnier aus dem tiefsten Mittelalter in die Geschichtsbücher zu verbannen.

Alle bisherigen Veröffentlichenungen zum Thema: TORO DE LA VEGA

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20th Januar 2016

Spanier sagen NEIN zum Stierkampf

Eine neue Meinungsumfrage, durchgeführt von Ipsos Mori für World Animal Protection zeigt starken Rückgang der Unterstützung der Spanier für den Stierkampf.
- Die Unterstützung für diese Tätigkeit ist den letzten drei Jahren von 30% auf 19% gesunken.
- 84% der Befragten zwischen 16-24 Jahre alt behaupten “wenig” oder “gar nichts” stolz darauf zu sein, in einem Land zu leben, wo Stierkampf eine kulturelle Tradition ist.
- Die Umfrage wurde von der internationalen Tierschutzorganisation World Animal Protection in Auftrag gegeben, die in 5 Kontinenten vertreten ist und Mitglied der Plattform La Tortura No Es Cultura / Folter ist nicht Kultur.

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24th Dezember 2015

Frohe Weihnachten!

FROHE WEIHNACHTEN UND GLÜCKLICHES NEUES JAHR VOLLER HOFFUNG FÜR DIE TIERE!

Frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr voller Hoffnung für die Tiere. Vielen Dank an alle die sich für die Rechte der Tiere einsetzen und besonders auch herzlichen Dank für die Unterstützung der Plattform LA TORTURA NO ES CULTURA.

www.latorturanoescultura.org/de/

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3rd Dezember 2015

Forum: „Der Stierkampf im Europa des XXI. Jahrhunderts“

Madrid, 23. November 2015

Plattform La Tortura No Es Cultura:

 Die Ethik hinter der Tauromachie besteht darin, einem Tier Schmerzen zuzufügen, damit es den Menschen angreift und somit ein Spektakel bietet, welches mit seinem Tode endet.“   

  • Dieses Wochenende trafen sich die 37 Tierschutzorganisationen des Landes die die Plattform bilden. Das Forum fand im Ateneo de Madrid statt, in dem mit Hilfe von verschiedenen Experten analysiert wurde, welchen Raum der Stierkampf in Europa des 21. Jahrhundert einnimmt.      
  • Es trafen sich Experten der Tiermedizin, der Kommunikation, der Gewalt, der Gesetze, der Politik und der Psychologie zu einem zweitägigen Arbeitsseminar, um die Strategie der Organisation  für die folgenden Jahre festzulegen.

 

Madrid, 23. November 2016. Am vergangenen Sonntag fand im Ateneo de Madrid das Forum “Der Stierkampf im Europa des XXI. Jahrhunderts” statt. Organisiert wurde es durch die Plattform  Plataforma La Tortura No Es Cultura (LTNEC), die sich aus 37 der wichtigsten Organisationen des Landes gegen die Misshandlung von Tieren zusammensetzt.

Bei dieser Tagung wurde das Thema Stierkampf  unter dem Aspekt der sozialen, ethischen und wirtschaftlich Sichtweise erläutert und das vorgeschlagene Programm des Tierschutzes und der Tier-Verteidigung, welches  LTNEC für die politischen Parteien für die bevorstehenden Wahlen vom 20. Dezember  ausgearbeitet hat, vorgestellt.

Das Forum konnte auf die Teilnahme von Veterinärexperten wie José Enrique Zaldívar Laguía und Virginia Iniesta zählen, Tierärzte und Sprecher der Organisation zur Abschaffung der Tauromachie und der Misshandlung von Tieren – Asociación de Veterinarios Abolicionistas de la Tauromaquia y el Maltrato Animal AVATMA – welche die körperlichen und emotionalen Schäden darstellten, denen Stiere, Kälber und Jungstiere bei Stierspektakeln sowie in den eigenen Zuchtstätten ausgesetzt sind, was eine große Wirkung auf das Publikum hinterließ. Zaldivar, Referent im Europäischen Parlament und bei der Regierung und Kulturausschuss des Abgeordnetenhauses, präsentierte auch eine Studie über die durch den Stierkampf generierten Arbeitsplätze. estudio económico sobre el empleo generado por la tauromaquia: verlinken

„Während die Tauromachie in den letzten 8 Jahren um 51% abgenommen hat, ist die Anzahl an professionellen taurinos um fast 3‘000 gestiegen, was schon sehr sonderbar ist. Wovon leben die?“Außerdem wies er darauf hin, dass nur 8% der Profi Stierkämpfer an einer Stierkampfveranstaltung teilgenommen haben und dass 77% der Stierzuchten nicht ein einziges Tier für ein Stierkampf-Fest verkauft hatten.

Núria Querol Viñas, Ärztin, Biologin und Kriminologin, Gründerin von GEHVA, erläuterte den Zusammenhang zwischen Tiermissbrauch und Gewalt gegenüber Menschen, hob die Bedeutung hervor, Kinder vor physischer und psychischer Gewalt des Stierkampfes zu schützen, so wie dies vom Ausschuss für die Rechte des Kindes – Comité de los Derechos del Menor – empfohlen wird. Verglichen mit den Schlussfolgerungen in der Kriminologie, wäre der Stier ein unfreiwilliges Opfer, d.h. er ist nicht im Stande sein Einverständnis zu der Aktivität, welcher er unterworfen wird, zu geben. Dies wäre auch der Fall bei Kindern, Behinderten, Personen die unter dem Einfluss von Drogen stehen, etc.“

Als Kriminologin und aktive Mitarbeiterin der Sicherheitskräfte, wies sie darauf hin, dass „Es ist nicht haltbar, dass die Regierung öffentliche Gelder an die tauromaquia zahlt, während unseren Sicherheitskräften weder genügend Mittel zur Verfügung stehen noch sie eine entsprechende Ausbildung in der Bekämpfung von Dschihadisten haben.“

Víctor Valladares, Rechtsanwalt der Plattform, präsentierte Legislativvorschläge um die Misshandlung von Tieren im Vorfeld der Wahlen zu bekämpfen und betonte die Wichtigkeit, dass das Strafgesetzbuch den in Bezug auf Tiere gerechtfertigte Konzept „gerechtfertigte Misshandlung“ beseitigt. „Keinem  Menschen würde es einfallen ein Gesetz zu verabschieden, welches Frauen vor „nicht gerechtfertigter“ Gewalt schützt, sagt Valladares – Die Gewalt gegen Unschuldige bedarf keiner Rechtfertigung in unserer Gesetzgebung.“

Sergio García Torres, verantwortlich für  institutionelle Beziehungen von LTNEC, erklärt das Arbeitsprogramm der Plattform mit Kommunen und Beratung von politischen Parteien zu Fragen des Tierschutzes.  Mit dem Eintritt von bürgerlichen Plattformen in der Regierung gibt es viele Gemeinden, welche die Subventionen für Stierfeste streichen, oder sogar diese Feste verbieten wollen. Wir beraten sie dabei gerne.“-  signalisierte García,  der die wichtige Bedeutung der Bürgerinnen und Bürger beim Tierschutzprogramm des Rathauses von Madrid hervorhob, was u.a. dazu geführt hat, dass die kommunalen Subventionen für die Madrider Stierkampfschule “Marcial Lalanda”, gestrichen wurden.

Florent Marcellesi, Europaabgeordneter von Equo nahm per Videokonferenz am Forum teil, um über die europäischen Stierkampfsubventionen zu sprechen, die sich auf 130 Millionen Euro belaufen und über die vor Kurzem stattgefundene Abstimmung im Europaparlament dagegen. Dies war ein sehr wichtiger politischer Sieg, bei welchem die Europäer ihre deutliche Ablehnung zur Finanzierung dieser Art von grausamen Spektakeln Tieren gegenüber,  zum Ausdruck brachten. Nun arbeiten wir an den notwendigen juristischen Schritten um dies durchzuführen.“

Marta Esteban Miñano, Präsidentin der Plattform  La Tortura No Es Cultura und Vorstandsmitglied im Unabhängigen Rat für den Schutz von Kindern – Consejo Independiente de Protección de la Infancia – erstellte eine Analyse über den ethischen Aspekt des Stierkampfs, erstellte eine Analyse über den ethischen Aspekt des Stierkampfs, in welcher sie erklärte wie der Begriff Tortur (Folter) im RAE Lexikon und auch im Regelwerk der Taurinos definiert ist.“Folter ist ein starker physischer oder psychischer Schmerz der auf verschiedene Weise mit entsprechenden Utensilien dem Stier zur Bestrafung zugefügt wird. Und die Ethik die hinter der Tauromachie steckt, bedeutet nichts anderes als einem Pflanzenfresser zu bestrafen, weil er den Menschen in der Arena nicht attackiert, Schmerzen mit diversen Folterinstrumenten so lange zuzufügen, bis er angreift. Sie verweist auf die Artikel 72 und 17 der Stierkampfverordnung 72 y 17 del Capítulo II del Reglamento Taurino, in denen

“Wenn der Stier wegen seiner Sanftmut nicht mit der Lanze gestochen werden kann, so wie es im vorhergehenden Artikel vorgesehen ist, kann der Präsident veranlassen, dass im folgenden Drittel (2.Teil des Stierkampfs) die schwarzen Banderillas, auch banderillas de castigo, Strafbanderillas genannt, zum Einsatz kommen.
Esteban betont die Wichtigkeit Kinder und Jugendliche vom Stierkampf fernzuhaltendes, weil  „Ausnahmen im Nicht-Gewalt-Konzept  in der Unterhaltung lassen es zu, natürliche Empathie und das Mitleid einem Tier gegenüber, das Kinder empfinden, zu unterdrücken.“

Diesen Samstag fand auch der interne Kongress der Plattform statt, während dem harte Teamarbeit durchgeführt wurde, um die aktuelle Situation der der Bewegung für die Verteidigung der Tierrechte zu analysieren und neue Strategien für das kommende Jahr zu definieren.  Aïda Gascón, Direktorin von AnimaNaturalis und Mitglied von LTNEC bestätigt „Das war ein grandioses Wochenende, der Anfang von etwas Großartigem. Es besteht kein Zweifel, dass wir uns auf die Abschaffung der Stierkämpfe hinbewegen, weil wir jedes Mal vereinter miteinander zusammenarbeiten.“ Gascón betont den Erfolg der Kampagne Mallorca ohne BlutMallorcaSenseSang –man hat ca. 140 000 Unterschriften gesammelt und mehr als 30 Gemeinden haben sich stierkampffrei erklärt, obendrein das Rathaus von Mallorca und der Rat. Dank der großartigen Arbeit wie dem unseres Kollegen Guillemo A.,  rückt Mallorca jedes Mal der Abschaffung der Tauromachie näher.


Plataforma La Tortura No Es Cultura

PLATAFORMA COMPUESTA POR LAS SIGUIENTES ORGANIZACIONES DE DEFENSA DE LOS ANIMALES: ADDA, ALBA, ALMA ANIMAL, ANAA, ANDA, ANIMANATURALIS, ASOCIACIÓN CIUDADANA DE DEFENSA DE LOS DERECHOS DE LOS ANIMALES (ACDDA) ASOCIACIÓN UNIVERSITARIA CONTRA EL ESPECISMO (AUCE), ASSOCIACIÓ ANIMALISTA DE MANLLEU, AVATMA, CAS INTERNACIONAL, CEPA, ECOLOGISTAS EN ACCIÓN, EQUO, FUNDACIÓN DE AYUDA A LOS ANIMALES (FAA), FAADA, FEDERACIÓN DE ASOCIACIONES DE PROTECCIÓN ANIMAL DE LA COMUNIDAD DE MADRID (FAPAM), FEBA, FUNDACIÓN ALTARRIBA, GALGOS SIN FRONTERAS, GEVHA, JUSTICIA ANIMAL, LA VOZ ANIMAL, MIS AMIGAS LAS PALOMAS, PLAGDA, PLATAFORMA DIGNIDAD ANIMAL,  PLATAFORMA DEFENSA ANIMAL EXTREMEÑA, PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ, PROA Y SOS GALGOS.
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Más fotos del Foro LTNEC  ”La Tauromaquia en la Europa del siglo XXI”

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16th November 2015

Toro Jubilo 2015 – Die Hölle von Medinaceli – Pacma dokumentiert den Feuerstier

Die spanische Tierschutzpartei PACMA filmte am vergangenen Wochenende in Medinaceli das grausame Stierfest Toro Jubilo. Der Stadtrat und die Bewohner versuchten, das Filmen zu verhindern, Aktivesten gelang es trotzdem, die Misshandlung des “Feuerstiers” zu filem.

Bitte unterzeichnen Sie die Petition der Tierschutzpartei für ein Ende des Toro Jubilo und anderer Veranstaltungen mit brennenden Stieren: BURNING BULLS

Quelle mit Video auf der Webseite der Tierschutzpartei: http://pacma.es

 

Jedes Jahr im November befindet sich Medinaceli in Feststimmung, begangen wird das Kirchenfest “Cuerpos Santos”, bei dem ein Stier grausamste Qualen erleidet muss. “Toro de Jubilo” in Medicaneli, Tradition und Grausamkeit in Namen der Kirche.

Jeden November findet in Medinaceli eine alljährliche Barbarei statt, die des “Toro Júbilo”, Freudenstier oder Jubelstier. Diese Quälerei besteht darin, dem Stier eine Art Metallgestell an den Hörnern zu befestigen, an dem wiederum Kugeln, bestehend aus Teer und Schwefel befestigt werden, sie werden angezündet, nachdem man den Rücken des Stieres mit Lehm eingerieben hat, um ihn so gegen die herunterfallenden Funken zu “schützen” Der Stier wird losgelassen und wird so durch die Strassen getrieben. Diese Kugeln brennen stundenlang und durch die starke Hitze schmilzt der weiche und sensible Teil des Horninneren, was dem Stier unvorstellbare Schmerzen zufügt. Wie stark die Schmerzen sein müssen kann man nur an den schrecklichen und verzweifelten Schreien des Stieres erahnen.

Der Teer schmilzt langsam und beginnt zu tropfen und verursacht bei dem Tier tiefe Verbrennungen. Die brennende Flüssigkeit dringt in seine Augen ein, und versengt sie.

Nicht selten werfen sich die Stiere blind vor Schmerz und Verzweiflung heftig gegen Mauern, wobei sie sich so sehr verletzten, dass sie sich dabei selbst töten.

Wenn das Fest vorbei ist, wird der Stier hingerichtet, mit dem berühmten Dolchstoss, wie man ihn von den Stierkämpfen kennt.
Tage später wird dann sein Körper bei einem Festgelage des Dorfes aufgetischt.

Quelle: AnimaNaturalis

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29th Oktober 2015

Blut für die Jugend – der Horror an Spaniens Stierkampfschulen

Brutale Bilder eines praktischen Unterrichts einer Madrider Stierkampfschule

Die spanische Tierschutzpartei PACMA hat ein Video veröffentlicht, welches Schüler der Madrider Stierkampfschule Escuela Taurina Marcial Lalanda während des praktischen Unterrichts in der Arena zeigt. Das Video zeigt mit welcher extremen Grausamkeit und Bösartigkeit die Tiere behandelt werden.

Das Kulturministerium hat gerade erst dieser Schule den Stierkampf-Nationalpreis, Premio Nacional de Tauromaquia, im Wert von 30 000 € überreicht.

Aufgenommen wurde das Video am 29. September. Gezeigt werden Jugendliche wie sie mehrere Kälber töten. In ihren blutigen Kostümen bekämpfen die Schüler die orientierungslosen Jungtiere, wobei sie mit Gesten von Arroganz nur so prahlen.

Man kann sehen, wie die aufgrund ihres jungen Alters verschreckten und desorientierten Kälber auf dem schlüpfrigen Boden ausrutschen und wiederholt hinfallen. Bei den brutalen Bildern kann man beobachten, wie die Tiere einen grausamen Tod erleiden. Nachdem mehrmals mit dem Degen estoque zugestoßen wurde (tief in den Nacken, in den Spalt zwischen den Schulterblättern – Lunge, das Zwergfell und andere Organe werden dabei durchstochen), descabello und puntilla ausgeführt werden, sind die Tiere immer noch bei Bewusstsein, schnappen nach Luft und sterben schließlich unter großen Qualen. Während die Kälber vom Platz gezogen werden, leben einige von ihnen noch, sie bewegen ihre Augen und auch ihren Körper.

Die Stierkampfschule “Escuela Taurina de Marcial Lalanda” hat eine stark rückläufige Schülerzahl. 2011 besuchten noch 111 Schüler diese Schule, 2013 nur noch 48.

PACMA sieht die Erziehung zu Werten die Respekt für Tiere und die Umwelt fördert und die Gewalt ablehnen als unumgänglich an und betrachtet es als echten Unsinn, dass die Regierung den Stierkampf, wie vergangene Woche offiziell angekündigt, als Unterrichtsfach an Schulen einführen will und wie jetzt aktuell mit 30 000 € prämiert, während der nationale Literaturpreis nur in Höhe von 20 000 € vergeben wird.

Quelle mit Video: Brutales imágenes de una clase práctica en una escuela de tauromaquia de Madrid

Siehe auch: Die Stierkampfkunst aus der Sicht eines Kampfstieres

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27th Oktober 2015

Stoppt die EU-Subventionen für Stierkampf!

Am kommenden Mittwoch wird das Europäische Parlament über den Haushalt für die Agrarsubventionen 2016 abstimmen. Ein großer Teil – 130 Millionen mindestens, möglicherweise auch 180 Millionen dieser Subventionen gehen an Züchter die Stiere für den Stierkampf oder andere blutige Spektakel mit Stieren, züchten. In fast allen Ländern der Europäischen Union sind grausamen Stierkämpfe und andere Veranstaltungen mit Stieren verboten, trotzdem profitieren diese Ländern von den EU-Subventionen, welche die Tierquälerei künstlich am Leben erhalten. Bitte unterzeichnen und verbreiten Sie die Petition von der Europäischen Fraktion Die Grünen, um die europäischen Subventionen für den Stierkampf zu beenden.

PETITION: Stoppt die EU-Subventionen für Stierkampf!

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