Morrissey – The Bullfighter Dies (2014)

Morrissey bereitet gerade ein neues Album vor und ist auf Tour, am 7. Mai stellte er in San José (Kalifornien) u.a. auch ein Lied gegen den Stierkampf vor. “The bullfighter dies” (der Stierkämpfer stirbt).

Er bezieht sich auf mehrere spanische Städte, “Mad in Madrid / Ill in Seville / Lonely in Barcelona / Then someone tells you and you cheer / Hooray, hooray / The bullfighter dies / Hooray, hooray / The bullfighter dies / And nobody cries / Nobody cries / Because we all want the bull to survive / Gaga in Málaga / No mercy in Murcia / Mental in Valencia / Then someone tells you and you cheer / Hooray, hooray / The bullfighter dies / And nobody cries / Nobody cries / Because we all want the bull to survive.”

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Den Text sollte man bildlich sehen, denn wir wollen weder den Tod von unschuldigen Tieren, noch den von Menschen. Wenn der Stierkämpfer “stirbt”, der Stierkampf ausstirbt, wird kein mitfühlender, moderner, zivilisierter Mensch diesem auch nur eine Träne nachweinen. Alles was wir wollen, ist das barbarische Spektakel unter dem Deckmantel von Kunst und Kultur beenden, eine bessere Welt für Mensch und Tier!

Steven Patrick Morrissey war als Texter und Sänger von The Smiths einer der bekanntesten Musiker in den 80er Jahren. 1987 löste sich die Gruppe auf und er begann eine bemerkenswerte Solo-Karriere. Morrissey ist nicht nur bekannt als großartiger Musiker, sondern auch als engagierter Tierrechtler, dies schon zu Zeiten bei The Smith, mit “Meat is murder” (Fleisch ist Mord), “…es ist eine Tod ohne Grund, der Tod ohne Grund ist Mord.” Er hat sogar schon einmal ein Konzert in Kanada als Protest gegen das Robbenschlachten, abgesagt.

4 comments on this post.
  1. Marika:

    Super ! super !! super !!!
    Volles Lob. Aber Barcelona hat Stierkämpfe abgeschafft !!!
    No more lonely in Barcelona !

  2. Anton W.:

    Barcelona hat den Stierkampf abgeschaftt, ja ganz Katalonien hat ihn verboten. Aber warum? Nicht aus Tierliebe, sondern die wahre Grund liegt in einer separtistischen Politik. Katalonien will halt nicht mehr Spanien sein, und missbraucht auf eine verlogene Art und Weise, den Tierschutz.

  3. Robert:

    Es ist kein Missbrauch des Tierschutzes für eine separatistische Politik. Denn Barcelona hat den Stierkampf abgeschafft, nicht etwa den Flamenco oder die Paella.

  4. Eirc:

    Klar ist es Missbrauch von Tierschutz im Namen des Seperatismus. Irgendwelche anderen perversen Spiele, wobei man Stieren irgendwelche brennenden Fackeln aufs Horn steckt sind in Katalonien nach wie vor erlaubt. Palla wird man sicherlich nicht verbieten, da es ein Gericht ist, welches seinen Ursprung in den Paisos Catalans, genau gesagt in Valencia, hat. Ja und Flamencoshows wird man nicht verbieten, da man damit ahnungslose Touisten besser abzocken kann als mit Sardana.

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