Toro Jubilo 2015 – Die Hölle von Medinaceli – Pacma dokumentiert den Feuerstier

Die spanische Tierschutzpartei PACMA filmte am vergangenen Wochenende in Medinaceli das grausame Stierfest Toro Jubilo. Der Stadtrat und die Bewohner versuchten, das Filmen zu verhindern, Aktivesten gelang es trotzdem, die Misshandlung des “Feuerstiers” zu filem.

Bitte unterzeichnen Sie die Petition der Tierschutzpartei für ein Ende des Toro Jubilo und anderer Veranstaltungen mit brennenden Stieren: BURNING BULLS

Quelle mit Video auf der Webseite der Tierschutzpartei: http://pacma.es

 

Jedes Jahr im November befindet sich Medinaceli in Feststimmung, begangen wird das Kirchenfest “Cuerpos Santos”, bei dem ein Stier grausamste Qualen erleidet muss. “Toro de Jubilo” in Medicaneli, Tradition und Grausamkeit in Namen der Kirche.

Jeden November findet in Medinaceli eine alljährliche Barbarei statt, die des “Toro Júbilo”, Freudenstier oder Jubelstier. Diese Quälerei besteht darin, dem Stier eine Art Metallgestell an den Hörnern zu befestigen, an dem wiederum Kugeln, bestehend aus Teer und Schwefel befestigt werden, sie werden angezündet, nachdem man den Rücken des Stieres mit Lehm eingerieben hat, um ihn so gegen die herunterfallenden Funken zu “schützen” Der Stier wird losgelassen und wird so durch die Strassen getrieben. Diese Kugeln brennen stundenlang und durch die starke Hitze schmilzt der weiche und sensible Teil des Horninneren, was dem Stier unvorstellbare Schmerzen zufügt. Wie stark die Schmerzen sein müssen kann man nur an den schrecklichen und verzweifelten Schreien des Stieres erahnen.

Der Teer schmilzt langsam und beginnt zu tropfen und verursacht bei dem Tier tiefe Verbrennungen. Die brennende Flüssigkeit dringt in seine Augen ein, und versengt sie.

Nicht selten werfen sich die Stiere blind vor Schmerz und Verzweiflung heftig gegen Mauern, wobei sie sich so sehr verletzten, dass sie sich dabei selbst töten.

Wenn das Fest vorbei ist, wird der Stier hingerichtet, mit dem berühmten Dolchstoss, wie man ihn von den Stierkämpfen kennt.

Tage später wird dann sein Körper bei einem Festgelage des Dorfes aufgetischt.

Quelle: AnimaNaturalis

6 comments on this post.
  1. José Luis Bustamante:

    Medinaceli ist bei weitem nicht der einzige Ort in Spanien, wo diese perverse Tradition gibt. Selbst in Katalonien, welches nach Meinung vieler ja so fortschrittlich ist, wegen seinen Stierkampfverbot, gibt es auch dort in so manchem Kaff diese hier gezeigte Folter eines Stieres, und das ist im Gegensatz zu Corridas nach wie vor erlaubt. Das eine ist genau so schlimm, wie das andere. Und ich verstehe nicht, wie so etwas trotz Stierkampfverbot weiterhin erlauben kann.

  2. José Luis Bustamante:

    Und dazu kommt ja noch Stress pur ab dem ersten Augenblick, da ja alle Tiere eine angeborene Angst vor Feuer haben.

  3. Isabel:

    Herz- und gefühlloser, verrohter Mob! Sich am Leiden anderer Geschöpfe zu ergötzen ist das Abscheulichste das es gibt.

  4. Pinky:

    Hier bezeugen widerwärtige ethisch minderbemittelte zweibeinige Kreaturen ihre eigene Unmenschlichkeit. Möge ihre eigene Grausamkeit auf sie selber zurückfallen-dafür lasset uns beten!

  5. Bettina:

    Jahr für Jahr …
    Eine Tierquälerei löst die andere ab.
    Und wieder eine Grausamkeit im Namen der Kirche.
    Medinaceli, offensichtlich ein Synonym für Dummheit, Brutalität und Perversion.
    Eine Schande.

  6. Manfred:

    Schlimmer geht es wohl wirklich nicht. Es lebe das Mittelalter. Stierkampf und Toro de la Vega sind ja schon der Horror pur. Aber das hier setzt ja allem noch einen drauf. Wieso kann so etwas von Seiten der EU nicht unterbunden werden. Tradition? Aber doch bitte nicht mehr in diesem Jahrhundert. Einfach nur unfassbar, dass es sowas in Europa noch stattfindet und dazu noch legal ist.

    Saludos
    Manfrede

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