13th März 2008

Tötungsstation San Reus, weiterer Protestbrief

Centro Sanitario Municipal de Protección Animal Perrera Mallorca San Reus

Auf Mallorca gibt es eine Anzahl von Tierschützern, die Todeskandidaten kurz vor Ablauf der gesetzlich vorgeschriebenen Frist aus der Tötungsstation Son Reus retten und vermitteln, was ohne ständig aktualisierte Listen mit den Einlieferungsdaten der Tiere unmöglich ist.

Wir bitten um massive Mail-Unterstützung!

Im Oktober letzten Jahres begann der Direktor der Einrichtung damit, diese Daten unvollständig und mit großer Verspätung zu veröffentlichen, was einer großen Anzahl von Tieren das Leben kostete. Eine Protestaktion per e-Mail hatte Erfolg. Leider finden wir uns nach nur vier Monaten in der gleichen Situation wieder: Die Arbeit der Tierschützer wird seit Ende Januar von Herrn Pedro Morell erneut boykottiert, die HP nicht aktualisiert.
Wir bitten um massive Mail-Unterstützung!

Anbei die zuerst die deutsche Übersetzung, dann der zu versendende Protestbrief und die Email Adressen.

Ich bezweifle, dass Herr Pedro Morell diese e-Mail lesen wird. Sein Interesse am Wohlergehen der im Centro de Protección Animal de Son Reus aufgenommenen Tiere ist gleich Null. Es ist ermüdend und Nerven aufreibend, immer wieder diese Schlacht um etwas führen zu müssen, das eigentlich offensichtlich und vorrangig sein sollte, nämlich das Wohlergehen der in seinen Einrichtungen untergebrachten Tiere. Aber auch wenn es nutzlos sein sollte, ich schreibe, um Herrn Morell meinen Widerwillen auszudrücken, weil er erneut die Präsentation der Web-Seite manipuliert.
Herr Morell hat beschlossen, den Bürgern die ihnen zustehende Information vorzuenthalten. Wieder gibt es keine Identifikation für die Hunde, ganz zu schweigen von den Katzen. Man erfährt nicht, ob sie einen Mikrochip haben, um die Auffindung ihres vermutlichen Besitzers zu vereinfachen. Es gibt kein Eingangsdatum, keine Information über Adoptionen – Herrn Morell interessiert tatsächlich nur eins: das Tötungsdatum.
Wenn Herr Morell glaubt, dass fehlende Daten auf der Web-Seite und somit auch Datum der Tötung das Ansehen seiner Einrichtungen verbessern, ist er wirklich auf dem falschen Weg. Die Tatsachen verschwinden nicht, weil sie nicht mehr nachzuprüfen sind, im Gegenteil, es hat den Eindruck, dass man versucht, uns Bürger, denen die Rechte der Tiere etwas bedeuten, zu manipulieren. Herrn Morell fehlt die Ethik und der Respekt vor uns, und ihm fehlt Humanität, er beweist seine absolute Verachtung für die dort untergebrachten Hunde und Katzen.
Die Bedeutung der Daten für die Hunde, und ich wiederhole Hunde, weil die Katzen nie dieses ‚Privileg‘ in den Einrichtungen von Son Reus hatten, liegt darin, dass sofort nach Eingangsdatum der ‚count-down‘ beginnt. Um möglichst viele Tieren vor dem Tod zu retten, ist gerade diese Information absolut notwendig, oder sollte es zumindest sein.
Wenn Ihnen Ihr Hund entlaufen ist, sehen Sie sich diese Bilder an. Könnte es dieser sein? …oder jener? … oder der andere dort?
Es ist unmöglich, auf diesen unscharfen Bilder die Tiere klar zu erkennen. Kein Eingangsdatum, keine weitere Information werden gegeben, auch wenn sie vorhanden ist: Daten werden absichtlich unterschlagen. Es bleibt nur die Möglichkeit, schnellstens zur Tötungsstation zu fahren und zu sehen, ob Ihr Hund dort ist – oder vielleicht dort war und Sie zu spät kommen, weil er bereits getötet wurde.
Für Son Reus ist es nicht wichtig, dass Sie durch das Eingangsdatum, das früher genannt wurde, feststellen können, dass es vielleicht Ihr Hund ist. Für Son Reus hat es keine Bedeutung, dass die Öffnungszeiten niemals so liegen, dass ein Besuch ausserhalb der normalen Arbeitszeit möglich ist. So wird es sehr schwierig, vor dem Tötungsdatum dort zu sein – das sind 20 Tage nach Einlieferung, und da dieses Datum nicht mehr mitgeteilt wird, kann niemand sich darauf einrichten. Natürlich ist es auch nicht von Bedeutung, dass die Chips nicht mehr veröffentlicht werden, man könnte ja sofort merken, dass es das eigene Haustier ist.
Anscheinend hat es für Herrn Morell keine Bedeutung, dass wegen dieser fehlenden Information noch viel mehr Tiere sterben, als es bisher ohnehin der Fall war. Herr Morell beschwert sich darüber, dass man die Daten „MISSBRAUCHT“ und die Einrichtung in ein schlechtes Licht stellt, wenn die Tiere mit ihren jeweiligen Tötungsdaten eingestellt werden. Offensichtlich stört es ihn, dass man weiss, wie viele Hunde an jedem einzelnen Tag getötet werden. Leider ist das im Augenblick die Realität, und die einzige Möglichkeit zu helfen ist über die Einlieferungsdaten.
Wir alle hoffen, dass es in Zukunft nicht notwendig sein wird, dringend Adoptanten für Son Reus zu suchen, weil keine Tötungen mehr vorgenommen werden, dass es unbeschränkt Platz dort gibt und die Tiere nach Alter und Gesundheitszustand untergebracht werden können. So lange das nicht möglich ist, müssen wir unbedingt wissen, wann sie eingeliefert wurden.
Ich mache Herrn Morell nicht für die traurige Situation der Tiere auf der Insel verantwortlich. Daran haben wir alle Schuld, und wir müssen uns gemeinsam über das Problem durch Erziehung, Respekt und andere Werte bewusst werden. Ich mache Sie persönlich für die Leitung von Son Reus verantwortlich und auch für die Entscheidung, dass Veränderung der Web-Seite nun direkt zum Schaden der Insassen von Son Reus und all derjenigen die zu helfen versuchen, vorgenommen wurden. Das ist eine Verletzung der Grundrechte der Bürger von Mallorca und ein direkter Angriff auf das Leben derer, die eigentlich geschützt werden sollten.

Dudo mucho que en vista del interés que demuestra el sr. Pedro Morell por el bienestar de los animales acogidos en el Centro de Protección Animal de Son Reus, se moleste en leer este e-mail. Resulta cansino y agotador tener siempre la misma lucha estéril sobre algo que debería ser prioritario y que él parece que obvía, la mejora y el bienestar por encima de todas las cosas de los acogidos en su Centro. De todas formas, y aunque sea inútil, escribo para hacerle llegar mi total repulsa por su actuación ‚ de nuevo ‚ hacía la nueva presentación de la página web.

Otra vez el sr. Morell ha decidido prescindir de dar la información a los ciudadanos que por derecho merecen. Otra vez los perros, de los gatos mejor ni hablar, vuelven a no tener datos de identificación. No se sabe si tienen chip o no para facilitar la búsqueda del posible dueño, ni fecha de entrada, ni de adopción, y por tanto, y eso es lo que realmente quiere el sr. Morell, fecha de sacrificio.
Si se piensa que al no poner estos datos en la web para que no se sepa la fecha de muerte, mejora la imagen de la perrera, están totalmente equivocados. El hecho no desaparece porque no se puedan calcular, es todo lo contrario, da la impresión de querer manipular a los ciudadanos que nos importan los derechos de los animales. Es una falta de ética y respeto hacía nosotros y una falta de humanidad y desprecio total hacía la vida de los perros y gatos allí alojados.

La importancia de estas fechas reside en que los perros, y repito que los gatos jamás han tenido este ‚privilegio‘ por parte del centro, empiezan la cuenta atrás de sus días de vida en el momento en que entran en la perrera. De ahí que a efectos de poder evitar la muerte de los más posibles, sea o por lo menos debería ser, imprescindible tener toda la información disponible.

Si ha perdido usted su perro y puede parecerse a este :

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o a este
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a este otro
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o a estos
thumb_20081177.jpg

thumb_20081204.jpg

Si no es capaz de reconocerlos en estas fotos nada claras, de perros comunes iguales a otros cientos de perros. Y ante la imposibilidad de cotejar fechas del extravío de su animal porque en la web ya no creen necesario dar a conocerlas y simplemente las ocultan. Corra a la perrera a comprobar que no sea el suyo o puede que sea tarde y ya lo hayan sacrificado.
No es importante que usted tenga la posibilidad de descartarlo por la ‚fecha de entrada‘ que antes se podía ver, ahora ya no, y así comprobar que el suyo se perdió después de ese día. Ni que su horarío de trabajo no coincida nunca con el de apertura del Centro, impidiéndole llegar antes de su ‚fecha de sacrificio‘, 20 días después de su ingreso en la perrera, ahora desconocida, al no poder calcular el tiempo que lleva allí dentro. No es importante que digan si lleva chip o no y usted descarte también por eso, que pueda ser el suyo.
Para el sr. Morell, no parece importante que por omisión de información puedan morir más perros de los que ya mueren.
Se queja de ‚ MAL USO ‚ y de dar mala imagen al Centro al publicar y difundir los perros con la fecha de su sacrificio. Le molesta profundamente que se sepa la cantidad de perros que mueren en un determinado día u otro, pero por desgracia hoy por hoy, esa es la realidad de lo que ocurre y la única forma de poder salvarlos dentro del plazo de que disponen.

Todas las personas de bien esperamos que haya un futuro en que no sea necesario pedir adoptantes para Son Reus con urgencia porque no haya sacrificios, y que las estancias de los alojados en ese Centro sean ilimitadas según su edad y salud. Mientras no sea así, no es una cuestión de imagen sino de vida y es imprescindible conocer cuando han entrado.

No hago responsable al sr. Morell de la mala situación de los animales en la isla, de eso formamos parte todos y es algo que debemos resolver entre todos con concienciación, educación, respeto y valores. Sí le hago responsable directo de la gestión de Son Reus, y la decisión que ha tomado sobre la página web perjudica directamente a los ocupantes del Centro y a todas las personas que nos preocupamos e intentamos trabajar para ayudarlos, ofende nuestros derechos básicos como ciudadanos de Mallorca y atenta contra la vida de lo que se pretende proteger.

Olga Coego Beracoechea.

Mallorca.

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APOYO LO EXPUESTO POR LAS PROTECTORAS Y EXPRESO MI MÁS ABSOLUTA REPULSA POR LA ACTUAL GESTIÓN DEL CENTRO DE PROTECCIÓN ANIMAL DE SON REUS

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Donnerstag, März 13th, 2008, 04:00 | Allgemein | kommentieren | Trackback

2 Kommentare zu “Tötungsstation San Reus, weiterer Protestbrief”

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  1. 1 13. März 2008, Fleckenpest schreibt:

    Man sollte solche Jobs an verantwortungsbewusste Menschen geben, die Tiere lieben (oder zumindest nicht hassen) und sich wenigstens der Verantwortung ihnen gegenüber bewusst sind.
    Was macht so ein Mensch in so einer Position, dem wäre es wohl am liebsten er könnte die Tiere sofort einschläfern, keine Arbeit und wenig dreck…. Wofür wird der bezahlt?
    Warum machen hier nicht auch die örtlichen Politiker mal Druck??? Oh sorry das hab ich vergessen Tiere dürfen nicht wählen… und in Spanien intressieren sich auch nicht genug Leute für die Tiere… Den sonst gäbe es dort nicht so ein Tierelend….(und die Politiker würden dann doch mal einschreiten…)

  2. 2 22. Februar 2010, Malle-Indira schreibt:

    Sehr guter Artikel Blog gebookmarked bei favoriten

    Anm.: Dankeschön, sicher kennen sie die Problematik in Spanien, ich berichte aus Zeitmangel nicht allzu oft den von Ereignissen auf den Inseln, aber die allgemeine Situation ist leider für ganz Spanien gültig.

    Beste Grüße
    Martina Szyszka

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