„La guadaña entre las flores“, LIDIA / STIERKAMPF

Von Angel Padilla, gesungen von Aurora Siscar, begleitet von LYVON, im Rahmen der anti-Stierkampf Veranstaltung

„La guadaña entre las flores“

Die Geschichte eines Kampfstieres, der nach vier Jahren auf der Weide , vom Menschen verraten und auf in die Stierkampfarena geführt wird.

Stierkampf

Noch gestern

küsste die Sonne bei Tagesanbruch

die tausend Namen des Lebens auf meiner Haut.

Noch gestern.

Noch gestern

waren deine Hände Blumen für mich

und in den Blumen meiner Stimme war immer April.

Noch gestern.

Und heute, Torero, bin ich Blut und Angst.

Heute in diesem Ring bin ich für dich ein Spiel.

Romeo des Todes, komm um deine Julia zu sehen.

In der Arena deiner Liebe bin ich verwundeter Stier.

Du hast mit meinem Blut rote Verse des Verrats geschrieben.

Poet des Schmerzes und der Kasteiung.

Maler der Traurigkeit, komm dein neues Werk betrachten,

meine Augen röten sich ohne Ziel.

Mein Körper der Wiesen, deine Nacht in meinem Innern,

der Degen deiner Kunst…. des Mordens.

Noch gestern

Pfade unter dem Himmel, blauer Berg

wo meine Seele eine Taube war ohne dein Kreuz.

Noch gestern.

Und heute, Torero, bin ich Donner und Wahnsinn.

Deine Liebe der Banderillen und Folter.

Romeo des Todes, komm um deine Julia zu sehen.

In der Arena deiner Liebe bin ich verwundeter Stier.

Du hast mit meinem Blut rote Verse des Verrats geschrieben.

Poet des Schmerzes und der Kasteiung.

Maler der Traurigkeit, komm dein neues Werk betrachten,

meine Augen röten sich ohne Ziel.

Mein Körper der Wiesen, deine Nacht in meinem Innern,

der Degen deiner Kunst…des Mordens.

Lidia

Tan sólo ayer

el sol besaba al amanecer

los mil nombres de la vida en mi piel.

Tan sólo ayer.

Tan sólo ayer

tus manos eran flores para mí

y en las flores de mi voz siempre era abril.

Tan sólo ayer.

Y ahora, torero, soy sangre y soy miedo.

Ahora en este ruedo soy tu juego.

Romeo de la muerte, ven a ver a tu Julieta.

En la arena de tu amor soy toro herido.

Has escrito con mi sangre rojos versos de traición.

Poeta del dolor y del castigo.

Pintor de la tristeza, ven a ver tu nueva obra,

mis ojos que enrojecen sin destino.

Mi cuerpo de praderas, tu noche en mi interior,

la espada de tu arte… de asesino.

Tan sólo ayer

senderos bajo el cielo, monte azul

donde mi alma era paloma sin tu cruz.

Tan sólo ayer.

Y ahora, torero, soy trueno y soy locura.

Tu amor de banderillas y tortura.

Romeo de la muerte, ven a ver a tu Julieta.

En la arena de tu amor soy toro herido.

Has escrito con mi sangre rojos versos de traición.

Poeta del dolor y del castigo.

Pintor de la tristeza, ven a ver tu nueva obra,

mis ojos que enrojecen sin destino.

Mi cuerpo de praderas, tu noche en mi interior,

la espada de tu arte… de asesino.

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