EIN HUND ALS DIPLOMATISCHES DRUCKMITTEL!

Zusammenfassung eines Artikels aus der VANGUARDIA

Der diplomatische Konflikt zwischen Brasilien und Spanien hat weitere Folgen. Nach der polemischen Ausweisung und Anzeige wegen Misshandlung brasilianischer Staatsangehöriger auf dem Flughafen Barajas in Madrid ist die Lage weiterhin gespannt. Die brasilianischen Autoritäten beschlossen, als Gegenmaßnahme ihrerseits strengere Kontrollen vorzunehmen.

Unschuldig in diesen Konflikt geriet Sara González, eine Krankenschwester aus Trempo, die nach Salvador de Bahía in Urlaub ging und und Schwierigkeiten mit der Rückkehr hat, weil sie mit ihrem Hund Mawe reiste, dem am brasilianischen Flughaben jetzt der Abflug verwehrt wird, obwohl er alle Dokumente hat, die ihm vom brasilianischen Konsulat bei der Hinreise vorgeschrieben wurden.

Das brasilianische Landwirtschaftsministerium verlangt jetzt plötzlich ein drei Monate vor der Hinreise ausgestelltes Gesundheitszeugnis, welches angeblich von der Europäischen Gemeinschaft für die Rückkehr notwendig sein soll.

Niemand hat Frau Gonzalez informiert, weder die brasilianischen noch die spanischen Konsulate. Der Hund reiste mit einem Internationalen Reisepass, Impfzertifikaten, Chip und mit einem von der Veterinär-Ärztekammer in Barcelona ausgestelltem Gesundheitszeugnis aus, welches dann vom brasilianischen Konsulat mit acht Stempeln beglaubigt wurde. Der Hund konnte ausreisen – aber er kann jetzt plötzlich nicht wieder einreisen!

Das Auswärtige Amt in Spanien sagt, es liege am diplomatischen Konflikt Brasilien – Spanien, und könne leider auch nicht helfen.

Das zuständige spanischen Konsul in Brasilien wollte Frau Gonzalez anfangs nicht einmal empfangen, gab dann einige Adressen von Tierärzten und Fax-Nummern, die sich aber alle als falsch herausstellen und nicht existieren.

Von Shambala aus bittet man um Unterstützung mit Protestbriefen und Weiterleitung über alle Verteiler, damit Frau Gonzalez und ihrem Hund Mawe endlich geholfen wird!

DIES KANN JEDEM REISENDEN MIT HAUSTIER PASSIEREN, DESWEGEN BITTE MITMACHEN!

Modellbrief (es müssen nur die Namen der jeweiligen Konsulate geändert werden):

Sehr geehrte Herren des Spanischen Konsulats in Brasilien,

ich habe erfahren, dass eine Touristin aus Katalonien mit ihrem Hund nach Salvador de Bahía reiste. Die Dokumentation für das Tier entsprach allen Auflagen. Jetzt, bei der Rückreise sagt man, es fehle noch ein weiteres Papier…

Die Nachricht ist hier nachzulesen:

http://www.lavanguardia.es/lv24h/20080318/53445739104.html

Wie es scheint, liegt das Problem bei einem Konflikt der Konsulate unter sich und hat absolut nichts mit der Touristin oder ihrem bedauernswerten Hund zu tun.

Die Worte von E. Lamazón zeigen, was ich für jene Menschen empfinde, die Tieren gegenüber so handeln:

„Die Tiere und die Natur sind wenig wert für den Menschen, wenn der Mensch wenig wert ist.“

Das Privileg gebildeter Menschen ist, Leben zu lieben und zu respektieren, weil es Kraft und Intelligenz erfordert, die Liebe zu pflegen. Die Hundeliebhaber und wir Menschen, die von den Rechten der Tiere überzeugt sind, kämpfen ständig gegen das aufgewühlte Meer der Gleichgültigkeit und Grausamkeit, das immerwährende Vorbild, nach dem die Menschheit die Tierwelt behandelt“.

Ich erwarte, dass Sie dieses Problem schnellstens lösen, damit die Reisende MIT IHREM HUND in ihr Land zurückkehren kann.

Viele Menschen werden wegen dieses Vorfalls sehr negative Werbung für Spanien machen, sowohl in Spanien selbst als auch im Ausland.

Name

Adresse

Bitte das spanische Orginal an folgende Adressaten schicken:

Señores de la Embajada de España en Brasil,

He tenido noticias de que una turista catalana que viajó a Salvador de Bahía con un perro con todos los papeles en regla, no puede traérselo por faltarle algún papel.

Esta noticia lo pueden leer aqui:

http://www.lavanguardia.es/lv24h/20080318/53445739104.html

Parece que todo es debido a un conflicto entre embajadas que nada tiene que ver con esta turista ni con su pobre perro.

Estas palabras de E. Lamazón muestran lo que yo siento por las personas que actúan de esta manera con los animales:

„Los animales y la naturaleza son poca cosa para el hombre cuando el hombre es poca cosa.

Querer y respetar la vida es un privilegio de personas educadas, porque labrar el amor requiere esfuerzo e inteligencia. Los amantes de los perros, los que estamos persuadidos de que los animales tienen derechos, nos debatimos en un mar de aguas encrespadas por vencer la indiferencia y la crueldad, patrones sempiternos del trato que el hombre les provee“.

Espero que solucionen cuanto antes este problema y esta persona pueda volver a su país CON SU PERRO.

Muchas personas daremos muy mala publicidad , en España y en el extranjero por lo sucedido.

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