Typisch spanisch

Wenn Fiestas in Spanien sind, herrscht im allgemeinen Ausnahmezustand, geänderte Öffnungszeiten, das ganze Volk ist auf der Straße, wer frei machen kann tut es, so auch in Cuenca. Nur, diesmal ist es keine Geschäft welches seine Türen verschlossen hält, diesmal ist es die Perrera von Cuenca, deren Arbeiter offensichtlich keine Notwendigkeit darin sehen, die Tiere zu versorgen. Seit Dienstag hat niemand mehr diese Einrichtung betreten, seitdem sind die Tiere sich selbst überlassen! Das Geschrei welches man von draußen hört ist markerschütternd, es befinden sich auch viele Welpen dort, man kann nur erahnen welches Drama sich hinter den Mauern abspielt.

Tierschützer haben die Guardia Civil informiert, diese fühlte sich nicht zuständig, man sollte sich an die Policia Local wenden. Diese wiederum war vollkommen ausgelastet mit der Beaufsichtigung der Prozessionen, man hätte keine Zeit für solche Sachen. Daraufhin informierte man die Präsidentin der Federacion de Protectoras de Castilla la Mancha (Dachverbandes der Tierschützer von Castilla la Mancha) Natividad Rodriguez Cortes, auch sie fühlte sich nicht zuständig.

Der Geschäftsführer der Perrera von Cuenca ist ein Tierarzt, er lebt auf Mallorca, weit genug weg um sich um nichts kümmern zu müssen, bezahlt con den Steuergeldern der Bürger.

All diese Leute tragen die Verantwortung für das Drama, genauso wie die Verwaltungen und das Rathaus von Cuenca.

Das ist beschämend, unmenschlich, unglaublich!

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