Zahlreiche Demonstrationen gegen das Robbenschlachten
Viele Tierschutzorganisationen, wie Die Grünen, die Stiftung Altarriba, AnimaNaturalis Internacional, PACMA, oder CACMA protestierten am Donnerstag in Barcelona, Madrid und Malaga gegen das Robbenschlachten. Kanada hat 275 000 Robben für die Jagd freigegeben, 95 % von ihnen sind jünger als drei Monate, die meisten Tiere werden noch lebendig gehäutet.
In Madrid beteiligten sich ca. 200 Personen an der Demonstration, auch die Präsidentin der PACMA, Concepción Reyero Alvarez, war anwesend, ebenso zahlreiche Medienvertreter.
Fast 100 Personen haben sich vor dem kanadischen Konsulat in Málaga versammelt, der Präsident der CACMA bezeichnet die Robbenjagd als „authentischen Völkermord“, jedes Fell bringt 25 Dollar, etwas 18.50 €, der Kadaver der Tiere wird am Tatort zurückgelassen. Man bittet die spanische Regierung, dieses Morden zu veruteilen, wie es schon die Mehrheit der Länder der EU getan hat, aber was will man von dem eigenen Land erwarten , dass in der ganzen Welt dafür bekannt ist, für das Foltern der Stiere in Hunderten von Stierkämpfen die alljährlich stattfinden. „Die Schande von Spanien und Kanada geben sich die Hand“, so Antonio Moreno. Auch fordert er die Verbraucher auf, keine kanadischen Produkte zu kaufen.





