Vidal, Podenco in einem entsetzlichen Zustand

Dieser Podenco wurde in einem entsetzlichen Zustand eingefangen. Eine Kette schnürte ihm die Schnauze zu, verschlossen mit einem Karabinerhaken, dieser saß fest im Nackenfleisch. Vidal, so lautet inzwischen sein Name, konnte nur mit Hilfe einer Betäubung mittels Blasrohr eingefangen werden, er hat schwere Verletzungen am Maul, eine riesige offene Wunde im Nacken, er ist stakt unterernährt und war voller Ungeziefer. Der Podenco hat panische Angst vor Männern. Die Kette ist zu kurz um auf natürliche Weise im Maul zu verklemmen.

Vidal könnte sie sich eventuell bei einer Rangelei in’s Maul gezogen haben, aber dann hätte sie sich auf dem gleichen Weg wieder lösen können. Die Tierschützer danken dem Rathaus von Higuera de la Serena und seiner Bevölkerung für die ihnen erteilte Hilfe , ganz besonders der Bürgermeisterin Bibiana und der zweiten Bürgermeisterin Josefa. Beide haben die Suche nach Vidal persönlich und aktiv und unermüdlich unterstützt und sie dankt allen, die geholfen haben: IhreKollegen, die Freiwilligen von ANIMA in Villanueva de la Serena, von Amidea de Miajadas und Don Benito.

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6 comments on this post.
  1. Bettina Breßler:

    Solche Bilder müßten in Massen an Reiseveranstalter versendet werden. Ein Augenmerk darauf wie ein Land in der Öffentlichkeit anbebriesen wird und welch Qual dahinter steckt. Sie müßten in Post untergehen in denen die Worte stehen das viele das Land meiden.
    Einige in meinem Bekanntenkreis können nicht glauben welch Schandfleck sich hinter Stand, Sonne und Meer verstecken……………

  2. carina maria:

    hallo,
    mein name ist carina maria batz,ich bin 12 jahre alt, ich bin deutsche,aber ich wohne in spanien in der nähe von tarragona,
    Ich finde es so schlimm…es macht mich traurig solche bilder zu sehen und ich kann es einfach nicht verstehen… ich hoffe dem kleinen geht es soweit gut, mit freundlichen grüssen CARINA MARIA…

  3. christl bellem:

    schließe mich dem Eintrag vom 17.7. von Bettina Breßler voll an.
    Auch müsste im TV vermehrt auf diese Situation aufmerksam gemacht werden.
    Vielleicht vergeht es dann einigen Spanienurlaubern, NUR an ihren „Ballermann“ und sonstigen schwachsinnigen Unsinn zu denken.
    Hoffentlich ändert sich bald was…

  4. Bettina gerstbauer:

    Zum Heulen sind solche Bilder :(
    Hab selber 2 Spanier die dank spanischer Tierschützer nie solches Leid erfahren mussten.
    Leider gibt es viel zu wenige solche Leute.
    Und auch bei uns können viele nicht glauben was da für Grausamkeiten passieren.
    Hoffentlich findet sich jemand für Vidal, der dem armen Kerl zeigt daß es auch schön sein kann das Leben.
    Alles gute Vidal!!!
    lg Bettina und Strolche

  5. Gaby Uhrig:

    Hallo, ihr lieben Hunderetter, als Dipl.-Biologin und Podenco-Besitzerin seit 1978 weiß ich mittlerweile, was den Tieren (nicht nur den Hunden) im Mittelmeerraum angetan wird. Sinnvoll wäre zukünftig, aus meiner Sicht, nur eine umfassende Aufklärung der Touristen, was sie in diesen Ländern erwartet. Eine ebenso langwierige Geschichte wie das Kastrieren, Impfen und aufpäppeln der armen Kerlchen. Wer allerdings Ballermann und Co. sucht, den wird das herzlich wenig interessieren (auch wenn er seinen Hund zuhause in der Pension hat). Gaudi hurra – Alltag passe – das Gehirn ausgeschaltet. Aber eines haben wir diesen Suffköpfen voraus: wir wissen, das die Tiere die besseren Menschen sind. Deshalb: weiter so, die Bilder können gar nicht genug schockieren !!! Grüße, Gaby

  6. Sara:

    ich habe gerade gerade die Seite durch Zufall endeckt und bin fassungslos wie kann man so etwas einem Tier nur antun,ich habe selber einen Podi der wohl einies mitgemacht hat,aber so etwas ist ihm wohl zum Glück nicht passiert. Ich kann solche Menschen nicht verstehen,zum Glück scheint es wohl langsam auch den Spaniern zu dämmern,wie grausam sie mit diesen wundervollen Tieren umgehen. Ein großes Danke an alle TS die sich so für diese armen geschundenen Kreaturen engagieren.
    Liebe Grüße und viel Kraft aus Deutschland
    Sara

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