Sangonera / Eine Hölle oder ein Schutz?

Diese Frage wurde schon 2007 in einer Fernsehreportage gestellt. Für die Tierschützer steht schon lange fest, die als Hölle von Sangonera bekannte Perrera, wird ihrem Namen gerecht. In den Jahren 2004 und 2007 wurden von der SEPRONA, der spanischen Umweltpolizei, Inspektionen durchgeführt, nicht ohne diese drei Tage vorher anzukündigen, genug Zeit für Juan Fernández, den Betreiber dieser Auffangstation, Ordnung zu schaffen und mögliche Kritikpunkte zu beseitigen.

Geändert hat sich seitdem an den unhaltbaren Zuständen nichts, außer die Anzahl der Tiere, die inzwischen bei 700 Hunden und 200 Katzen liegt.

In La Verdad von Mucia erschien heute eine Videoreportage, man spricht von einigen „Unregelmäßigkeiten“, u.a. dass die Auffangstation seit 18 Jahren ohne Lizen arbeitet, diese jetzt aber beantragt wurde. Offiziell existiert diese Perrera also überhaupt nicht, wird aber ganz offiziell subventioniert. Manch einer fragt sich, wie so etwas möglich ist, die Antwort ist simpel, Vetternwirtschaft. Das Geschäft mit dem Tod ist lukrativ. Auch der Journalist gehört zum Clan von Juan Fernández, die Tierschützerin Piedad Cantos von SALVANOS war dementsprechend vorsichtig mit ihren Äußerungen, bzw. was der „Feind“ nicht wissen soll, hat er auch nicht erfahren.

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