Becerrada – Töten ist nicht leicht

Der dritte Torero trifft auch nicht. Er stößt den Degen nur halb in den Rücken. Sie entscheiden, dass er für die Sünde, Stier geboren zu sein mit einem Genickstoß büßen muss. Bis zu fünf Hiebe erhält er im Nacken. Mit einem herzzerreißenden Schrei, nicht hörbar durch die Musik, geht er zu Boden. Es scheint, dass sich hier die Moral doch beschwert hat.

“Stellt euch vor, dass unter dem Schutzmantel der Tradition ein barbarischer Brauch wie die Beschneidung der Klitoris auf der „plaza de Cibeles“ von Madrid durchgeführt werden würde. Einmal stellte man im deutschen Parlament auf, was passieren würde, wenn man in ihrem Land einen Stierkampf durchführen würde. Die Antwort lautete, dass alle festgenommen werden würden. Genauso wie in Kairo. Das Mitleid muss man kultivieren”, erklärt der Philosoph Jesús Mosterín.

Sterben bei Brot und Zirkus der Vergangenheit. Gefoltert werden bei Geruch nach Brötchen mit „tortilla de patatas“. Dem Pöbel des alten Roms wurde dieses Spektakel umsonst geboten. In San Lorenzo del Escorial bezahlten wir 12 €

Quelle: Público.es

© Diario Público.

Calle Caleruega nº 104, 1ª planta. Madrid 28033.

Teléfono: (34) 91 8387641

Übersetzung aus dem spanischen ins deutsche:

Caroline Waggershauser

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1 comment on this post.
  1. Ingrid Döhring:

    Solange wir es nicht schaffen in Brüssel etwas zu bewegen, können wir uns ALLE aufregen und schreiben bis zum „Sankt Nimmerleinstag“. Wo sind eigentlich unsere Tierschutzvereine, welche Petionen ins Leben rufen, die zu Protesten aufrufen. Nicht alle Menschen sind mit dem Internet vertraut…..ich habe ALLE Infos hier im Internet gefunden. Ich bin so schockiert, mir ist schlecht ohne Ende. 20.000 Menschen gingen in Madrid auf die Strasse gegen den Stierkampf. In Cadiz an die 2.000 Menschen um gegen die furchtbaren Zustände in den Tötungsstationen zu protestieren. Respekt vor den Spaniern. Wenn es die span. Stierzuchtmafia schafft, bei der UNESCO ihr blutiges, sadistisches Treiben als WELTKULTURERBE anerkannt zu bekommen, dann geht der gesamte Tierschutz weltweit den Bach runter. Denn jedes Drecksnest wird in den Analen blättern …äh haben wir nicht auch mal.!!! ICH HABE ALLES VERSUCHT, den „TORO DE LA VEGA“ ins Deutsche Fernsehen zu bekommen. Ich habe Briefe an Sender geschrieben, „NICHTS, NADA, NOTHING“ Ich bekomme noch nichtmal eine Antwort. Dabei geht es uns doch ALLE was an. Wir bezahlen den Mord an Tieren mit unserem Geld. Aber das wissen ja Deutsche Bürger gar nicht, weil sie nicht durch Presse und Fernsehen informiert werden…..In meinem Bekanntenkreis wusste niemand, dass wir den Stierkampf mit EU Geldern unterstützen…ich habe den Mord an „AFLIGIDO“ noch nichtmal verarbeitet. Ich wünschte mir, hier in Deutschland würden auch mal die Leute auf die Strasse gehen….ich wäre gern dabei, wie früher, gegen Pelze, gegen das Abschlachten von Walen, gegen die furchtbaren Schlachttiertransporte. Ich bitte ALLE, unterschreibt wenigstens die Petionen. Danke

    @ Ingrid
    Das kenne ich, die antworten noch nicht einmal oder schreiben einem, dass es nicht ins Programm passt. Die Gesellschaft ist abgestumpft, ignorant, bequem, was interessiert sind Doku Soaps wie „Frauentausch“ und „Dschungelcamp“, das Volk wird dumm gehalten, ist so leichter zu regieren.
    Tierrechtsdemos gibt es auch hier, im kleinen Rahmen, aber für deie meisten Mitbürger sind wir nur verrückte Spinner. Ab und zu wurden die Subventionen der EU für den Stierkampf immerhin schon erwähnt, auch über die Abschaffung der Stierkämpfe in Katalonien wurde in der Presse berichtet, kritisch, ein Anfang. Über die fehlende Berichterstattung über den Toro de la Vega bin auch ich bitter enttäuscht, im vergangenen Jahr gab es zumindest eine Fotostrecke beim Stern, die hätten in diesem Jahr einen tolle Dekumentation hinlegen können, aber….

    Tierschutz geht uns alle an, Tierschutz ist Erziehung zur Menschklichkeit, Tierquäler sind eine Gefahr für die Gesellschaft, dies belegen wissenschaftliche Studien, siehe hierzu GEVHA http://www.gevha.com/ , die Akzeptanz der Misshandlung von Tieren ein Zeichen wie diese mehr und mehr abstumpft, Empathie gegenüber unseren Mitlebewesen zeigen die meisten Menschen nur gegenüber wenigen Tieren, Hunde, Katzen und beim sogenannten Nutzvieh hört das Mitleid auf. Solange nicht ALLE Tiere die gleichen Rechte haben, wird sich am Tierschutz im allgemeinen wohl nicht so schnell etwas ändern.

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