Nach dem Stier von Tordesillas der von Medinaceli

Die Proteste gegen den „Toro de la Vega“ sind noch nicht verstummt, schon bald findet ein weiteres grausames Spektakel statt, das sogenannte Fest „Toro Júbilo de Medinaceli“, welches neben dem Stiermord in Tordesillas und dem in Coria, eines der grausamsten Misshandlungen von Tieren im Namen der Tradition darstellt. Jährlich werden in Spanien ca. 60000 Tiere bei Volksfesten gepeinigt und getötet. 20minutos.es

Quelle: 20minutos.es

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Der Feuerstier von Medinaceli, der “Jubel”stier

El toro júbilo de Medinaceli

Ort: Medinaceli, Soria, Castilla y León, España

Datum: religiöses Fest der “Cuerpos Santos”, Heiligen Körperschaft, alljährlich am zweiten Wochenende des Novembers

Der “Toro Júbilo” ist das bekannteste Fest von Medinaceli und hat den berühmtesten Feuerstier Spaniens. Auf dem Platz des Schauspiels werden fünf Lagerfeuer angezündet, fünf symbolische Lagerfeuer, Bestandteile der „Heiligen Körperschaft“: Paulilo, Arcadio, Pascasio, Probo und Eutiquiano.

Der Ursprung soll auf die keltischen Iberer zurückführen

Jeden November findet in Medinaceli eine alljährliche Barbarei statt, die des “Toro Júbilo”, Freudenstier oder Jubelstier. Diese Quälerei besteht darin, dem Stier eine Art Metallgestell an den Hörnern zu befestigen, an dem wiederum Kugeln, bestehend aus Teer und Schwefel befestigt werden, sie werden angezündet, nachdem man den Rücken des Stieres mit Lehm eingerieben hat, um ihn so gegen die herunterfallenden Funken zu “schützen” Der Stier wird losgelassen und wird so durch die Strassen getrieben. Diese Kugeln brennen stundenlang und durch die starke Hitze schmilzt der weiche und sensible Teil des Horninneren, was dem Stier unvorstellbare Schmerzen zufügt. Wie stark die Schmerzen sein müssen kann man nur an den schrecklichen und verzweifelten Schreien des Stieres erahnen.

Der Teer schmilzt langsam und beginnt zu tropfen und verursacht bei dem Tier tiefe Verbrennungen. Die brennende Flüssigkeit dringt in seine Augen ein, und versengt sie.

Nicht selten werfen sich die Stiere blind vor Schmerz und Verzweiflung heftig gegen Mauern, wobei sie sich so sehr verletzten, dass sie sich dabei selbst töten.

Wenn das Fest vorbei ist, wird der Stier hingerichtet, mit dem berühmten Dolchstoss, wie man ihn von den Stierkämpfen kennt.

Tage später wird dann sein Körper bei einem Festgelage des Dorfes aufgetischt.

Quelle: AnimaNaturalis

11 comments on this post.
  1. Anika:

    oh mein gott… und das im jahre 2008….

  2. Sabine....:

    tja… mal wieder Potenzhilfe für eigentliche Neandertaler…..

    Zivilisation in so einem Fall ein Fremdwort….
    Aber wenns um des eigenen Komfort geht…. geniessen….

    Absolut SCHIZOPHREN!!!!

    Wenn genauso gehandelt würde wie sich die Menschen benehmen die daran teilnehmen… Gäbe es seid Jahren schon wieder Hexenverbrennungen nur weil eine Frau einen Computer bedienen kann oder in einer leitenden Position arbeitet..!! Welch Teufelswerk!!

    Wer weiss….. wir sollten uns vieleicht in acht nehmen… es war auch einmal eine „Tradition“….

  3. Bettina Breßler:

    Was taten wir Menschen nicht alles aus Tradition oder Glaube. Wir haben Hexen verbrannt, Menschen versklavt, gekreuzigt ………….. aber wir sind zivilisiert geworden. Die meisten von uns jedenfalls. Einige meinen an einer Tradition festzuhalten um ihre fehlende Stärke zu beweisen. Sie quälen Mitgeschöpfe um selbst groß da zu stehen und merken bis heute nicht wie armseelig sie doch geblieben sind.

  4. Tierschutz Puszta Ungarn Süd:

    Hart aber die Wahrheit—-jeder Stier müsste diesem menschlichen Ungeziefer den Arsch und mehr aufreissen—anderst kann man es nicht ausdrücken—-hard but the truth–each of the bulls should ripp off the aas and more of those human misscarrige—sorry there is no other word for it.

  5. Lisa:

    Am WE ist mir ein Radfahrer fast über meine angeleinten Hunde gefahren, nach kurzer Diskussion meinte dieser …. “ Zuerst kommt immer der Mensch, ….!“ Wenn ich diese Grausamkeiten hier alle lese, dann glaube ich ,daß ich dem Nächsten der sowas äußert mit Anlauf in die Fresse haue!!!!!! Und solche Idioten vermehren sich noch, er hatte seinen Sohn dabei. Kann man in unserem modernen Europa solche Grausamkeiten nicht stoppen, das ist das Übelste ,was ich je gelesen habe, kann man nichts tun????

  6. Geli Beil:

    Was für ein armseliges, zurückgebliebenes Volk! Was muss geschehen, dass es endlich zur Besinnung kommt? Sich endlich seiner unsäglichen Schande vor dieser Welt bewußt wird?
    Ihr dummen Menschen…wo habt Ihr Eure „Bildung“ her? Von Herzensbildung, zu dem auch Mitgefühl gehört, will ich gar nicht sprechen. Spürt Ihr nicht, als wie rückständig Eure verdammten Rituale von allen normal denkenden Menschen, auch in EUREM LAND, gehaßt werden?
    Man sollte wirklich eine – nein: Tausende Bomben in Euer blutrünstiges Land werfen, aber vorher alle gequälten Tiere, auch aus Euren Perreras, und Eure barmherzigen, denkenden Mitbürger retten. Dann würde DAS ausgelöscht werden, was kein Recht auf Leben hat.
    Spanien…Urlaub…Pollo e Bocadillos…niemals wieder!
    Allen Toreros, diesen beschränkten, beifallheischenden Gestalten menschlichen Abschaums und ihren Traditionskollegen wünsche ich von Herzen Gewalt, Schmerz und Tod in ihren Familien…keiner wird EUCH Mitgefühl zeigen, – mit Recht. Ihr sollt fühlen, was Ihr antut!

  7. Sabine Sabe:

    Ich bin wieder einmal geschockt. Da denkt man, alle Schrecklichkeiten von Spanien kennt man schon (Stierkampf, Tötungsstationen, Vergiftungsaktionen, Stierrennen etc.) aber die Liste scheint immer länger zu werden.
    Nach China ist Spanien für mich die Tierquäler-Nation Nr. 1!
    Grauenvoll!

  8. Vera:

    Man sollte diesen Dolchstoßwichsern selbst Hörner aufsetzen und mit Teer bestreichen.
    Ob sie es als zumutbar empfinden würden?
    Es gibt nichts was diese Neanderl kennen, keine Moral, kein Mitleid, keine sonstigen Gefühle, sie wissen überhaupt nicht mehr was sie tun. Ist ja auch schon ziemliche lange her wenn dieses Spektakel aus der keltischen Zeit stammt. Man macht es weil es schon immer so gemacht wurde. Aber mal darüber nachdenken ob es nicht unter der Würde des Menschen ist, wehrlose Kreaturen zu quälen, daß wäre wohl zuviel verlangt.
    Solange die Anhänger dieser Mißhandlungen nicht anfangen zu denken, können wir auch nicht viel gegen diese „Kulturveranstaltung“ ausrichten, außer sich über Voodoo zu informieren und tätig zu werden.

  9. Samiel:

    Wie bei China, es weiss die ganze Welt davon. Aber nichts scheint in der Macht der Machtinhaber möglich zu sein, um
    diesem Massaker ein Ende zu setzen. Noch viel fragwürdiger als die Tradition selbst ist, dass es immer noch sehr viele
    Menschen hat, welche daran Teil haben wollen. Mit Reden Herr von Gewalt werden? Mit was kann man das nur stoppen? Wenn
    friedliche Demonstranten mit Steinen, Faustschlägen, Hohn bombardiert werden und sich die Liebhaber wie Neandertaler benehmen.
    In Zürich ist ein junger Stier aus dem Schlachthof abgehauen, nach langem hin und her mit verletztend Passanten, starb der Stier
    den Heldentot, durch die Schüsse der Polizei. Da die 9 mm Parageschosse nicht für Lebewesen solcher Grösse gedacht sind, war es
    eine Hinrichtung, wie Passanten in den Fahrzeugen dazu sagten, wie steht es den mit den Stieren in Spanien? Wie kann man ein Folk kontrollieren, mit Spielen, damals waren es in Rom aber die Gladiatoren- Kämpfe, Blut, noch mehr Blut und blutiger. Wir können Videospiele indizieren, welche aus Pixel- Blut bestehen, aber weder Schächten noch dieses Spektakel ist dafür absehbar. Man nennt das Jugendschutz und wie viele Jugendliche machen den bei diesen, sprichwörtlichen Morden mit?

  10. Stefan:

    Die barbarischen Handlungen im Namen der Relegion, der Tradition oder was auch immer. Eine lächerliche Rechtfertigung.
    In die Welt gesetzt von Ignoranten, die keine besseren Argumente haben, um Ihre Position zu rechtfertigen. Wie auch?

    Ein solch barbarisches Handeln ist durch absolut nichts zu rechtfertigen. Auch nicht durch Tradition. Krieg hat in unserer Zeitgeschichte auch eine lange Tradition. Aber wir zetteln doch auch keine Kriege an, weil wir das schon immer so gemacht haben……

    Ich kann es bald nicht mehr ertragen. Immer wenn man meint, es könne nun mit dem Tierleid und der menschlichen Ignoranz nicht mehr schlimmer werden kommt von irgendwo eine Nachricht her, die mich weiter an der menschlichen Intelligenz und dem ach so hoch gelobten Mitgefühl, über das wir unsere Intelligenz definieren, komplett zweifeln läßt. Wer war es noch gleich der sagte, das sich der Mensch vom Tier unterscheidet, weil er sich in sein Gegenüber hineinversetzen kann und Position übertragne kann?? Es kann auf jeden Fall keiner dieser traditionellen Spinner gewesen sein. Dort ist nach dieser Definition keinerlei Intelligenz vorhanden….

  11. joe:

    omg ICH BIN SO GESCHOCKT!
    Wenn man sowas mit einem Menschen macht heißt es Qual. Nix!
    Der Mensch ist doch das perversiste Tier das es gibt.
    Ich sags immer wieder…Spanien…abzäunen…mauer drum und bombe rein.
    Ausrotten das Pack!

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