Kampagne gegen den Toro de la Vega

Vicente Hidalgo Gómez ist Professor der Fakultät für Sozialarbeit und Bildung an der Universität von Valladolid und seit mehreren Jahren ein aktiver Tierschützer. Nun hat er eine Kampagne gegen den Toro de la Vega lanciert. Folgende sind seine Botschaften:

SOS: Rettet den Toro de la Vega

Jahr 2008

¡Rettet den Toro de laVega!

Der Toro de la Vega ist unser Freund!

Tötet ihn nicht!

* Botschaft an das Volk von Tordesillas

Bewahrt,

aus menschlicher Humanität,

den Toro de la Vega

vor einer unmenschlichen Tortur und einem grausamen Tod.

Das Blut des Toro de la Vega soll

nicht noch ein weiters Jahr das Gewissen der

ganzen spanischen Gemeinde Tordesillas bespritzen.

Macht nicht aus eurem Fest eine Tragödie,

die euer persönliches und gemeinschaftliches Gewissen zeichnet.

“Überwindet historische Traditionen,

die voll von moralischer Misere sind” (1).

Ein zivilisiertes Volk

würde versuchen, eine Kultur aufzubauen,

in der der “Tanatos” (der Tod)

nicht den “Eros” (das Leben) dominiert.

Macht aus Tordesillas eine für alle angenehme Stadt.

Eine Stadt, die bekannt ist für humanitäre Beziehungen.

* Botschaft an die Eltern, Professoren und Lehrer

Verletzt nicht die moralischen Werte eurer Kinder oder Schüler,

in dem ihr eine grausame Kultur unterstützt oder fordert.

“Die Erziehung soll den Kindern von klein an

lehren, die Tiere zu beobachten, zu verstehen, zu respektieren und zu lieben.”

“Der Respekt, der die Menschheit den Tieren zollt, ist eng an den Respekt zwischen den Menschen geknüpft.” (2)

¡Sagen wir nein zu diesem barbarischen Fest!

Botschaft an die Autoritäten

Respektiert und fordert den Respekt für die universellen Rechte der Tiere!

.

Betrügt nicht euer Volk in den Stierkampfarenen (3).

Es soll keine Spur von Blut, dass durch menschlichen Gewalt geflossen ist, in eure Straßenecken oder Plätze,

weder im Mirador,

noch auf der gotischen Brücke

zu finden sein.

Lasst das Leben des Toro de la Vega

nicht in den Händen der Lanzenträger.

(Wie viele Lanzenträger würden, reumütig, ihre Lanzen heute am liebsten zerstückeln).

Botschaft an die „Freunde des Toro de la Vega”

Erlaubt uns, euch eine humane Alternative zu eurem Fest,

Toro de la Vega, zu offerieren:

Feiert weiterhin dieses berühmte Spektakel.

Aber ohne Gewalt, Blut und Tod.

Feiert das Fest des Toro de la Vega wie ein Spiel:

Ein Spiel zwischen Mensch, Stier und Pferd.

Verwandelt das historische Szenario von Tordesillas

in ein  ästhetisch Bild eines Stieres, der über die gotische Brücke den Fluss

Duero überquert, begleitet von Männern und Pferden.

Verschwinden soll die schwarze und brutale menschliche Wolke, die Tod und Tragödie bringt.

Lasst euren Toro durch die Landschaft des Duero springen.

Spielt mit ihm, er ist euer Freund, tötet ihn nicht!

Und dort, an einem schönen Platz

feiert das Fest des “Eros”, des Lebens,

esst und trinkt das Brot und der Wein, den euch diese Erde offeriert, in einer frohen und freundschaftlichen Atmosphäre.

Träumt von der Utopie eines Toro de la Vega,

der vergnügt durch die spanischen Landschaft springt.

Lasst uns das Fest des Toro de la Vega feiern!

Eine Feier ohne Blutvergießen und Leid;

ohne Schatten des Todes oder Tragödie;

ein humanes Fest.

A.U.R.A

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Notas: (1) ATEA (Asociación para un Trato Ético con los Animales). Kepa Tamames. Vitoria

en “El Día de Valladolid”(14.09.2002).

(2) UNESCO: Declaración Universal de los Derechos de los Animales (1978).

(3) Julio Senador Gómez: Castilla en escombros

campana-de-vicente-hidalgo-para-salvar-al-toro-de-la-vega.doc

3 comments on this post.
  1. Valentina la Galga:

    Por fín una iniciativa desde la comunidad educacional.

  2. Brunner:

    Stoppt das Blutvergießen des Toro de la Varga, benutzt Euer Gehirn zu etwas besserem als nur zum Töten. Denkt an unsere armen Mitgeschöpfe, sie sind nicht auf unserem Planeten, um von uns gequält und getötet zu werden. Bürger des Landes, erhebt Euch gegen Eure Regierung und gegen die EU, die dieses Massaker noch immer zulassen. Gott schütze Euch.

    Mit tierfreundlichen Grüßen

    Karl Brunner

  3. Hanspeter Frey:

    Keine Frage, auch wir, meine Gattin Anita und ich, sind beschämt, erzürnt und fassungslos ob „Menschen“, die sich auf diese grässlich-abscheuliche Art und Weise an unschuldigen Tieren
    vergreifen können- und mit der Unterstützung frenitisch brüllender Voll-Idioten, jegliche menschliche Regung abstreifen können.
    Und diese Barbaren nennen sich „Katholiken“, eine Schande für diese Kirche.
    Wir sind mit Euch, liebe Tierschützer, und bewundern Eueren Kampf gegen die Ungerechtigkeiten „Im Namen der Jungfrau“…
    Anita u. Hsp. Frey-Hänggi CH 4410 Liestal, Schweiz

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