Ein Dankeschön und eine Bitte vom Kollektiv ACMA

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Das Colectivo Andaluz Contra el Maltrato Animal möchte all jenen danken, die uns vertraut und uns finanziell im Jahr 2008 unterstützt haben, um das Leben der 36 misshandelten Pferde und das Leben von mindestens weiteren 23 dem Hungertod nahen Pferden von Sue Jenkins in Medina Sidonia, Cádiz, zu retten.

Dank all jenen, die von 5 bis 1.000 Euro in die mühselige Arbeit investiert haben, welche diese herrlichen Pferde am Leben gehalten hat; all diese Beiträge waren wichtig, vom kleinsten bis zum größten Betrag, alle.

Mit dem erhaltenen Geld konnten wir aufgrund der Dringlichkeit schnell Futter (zwei Lastwagen Heu) und Wasser (ein Tank von 4000 Litern)liefern, es war die erste richtige Nahrung, die die Pferde nach zwei Monaten bekommen haben.

Mit diesem Geld wurden die Reisen der Tierärzte und eines Beauftragten des Zuchtverbandes bezahlt um die Lage zu beurteilen. Es wurde erreicht, dass kein Pferd eingeschläfert werden musste, sondern sie alle sich innerhalb eines Monats erholen konnten.

Aber von diesem Moment an hat man uns den Zugang verboten und wir konnten nicht mehr dorthin, um den Pferden zu helfen.

Trotzdem bestehen wir weiterhin auf einer Kontrolle der Pferde durch die staatlichen Tierärzte der andalusischen Behörden.

Mit dem gespendeten Geld konnten wir die Pferde aus England ermitteln, die der britischen Justiz entzogenen worden waren. Wir konnten alle Transfers erlangen und in die britische Gerichtsverhandlung einbringen, in der Suzanne Jenkins zu einem zweijährigen Tierhaltungsverbot, einer Geldstrafe von 2600 Pfund und einer definitiven Beschlagnahmung von 5 Pferden verurteilt wurde, die im Besitz der RSPCA geblieben sind.

Mit demselben Geld gelang es uns, dank einer Person welche als Abgeordnete des Kollektivs ACMA agiert, das in England gesprochene Urteil zu erlangen.

Nach fünf Monaten der Ermittlungen, und in Zusammenarbeit mit zwei weiteren Vereinen, erstatteten wir Anzeige gegen Suzanne Jenkins wegen Misshandlung von Tieren, ein im spanischen Gesetzbuch verankertes Vergehen, und gleichzeitig auch gegen die Junta von Andalusien wegen eines möglichen Vergehens der Verletzung der Aufsichtsfpflicht.

Mit dem Geld der großzügigen Spenden konnten wir auch die Gerichtskosten begleichen.

Sie alle sind Tierliebhaber, und dies freut uns, aber jetzt, wo das Jahr 2008 seinem Ende zugeht, möchten wir Ihnen ein Bitte vortragen: HABEN SIE DARÜBER NACHGEDACHT WOHER IHRE REITGESCHIRRE KOMMEN?

Die Mehrheit dieser Sättel, Trensen, Halfter, Steigbügel, Stiefel und Zaumzeug sind aus LEDER, ja, aus der Haut von einem anderen TIER, das unter großem Leiden stirbt, damit SIE die besten Sättel, die besten Reitstiefel und das beste Zaumzeug haben. SIE LIEBEN IHRE PFERDE, VERGESSEN ABER DIE RESTLICHEN TIERE!

Von Seiten des KOLLEKTIVS bitten wir Sie darum, dass Sie Ihre LIEBE auf die RESTLICHEN TIERE erweitern und darum, dass im neuen, bald beginnendem Jahr, Ihr Zaumzeug aus Materialien wählen, welche nicht dem Tod eines TIERES entstammen, nicht voller Blut sind. Denken Sie daran, dass Ihr Pferd wissen wird, wenn sie eine Trense aus Leder auf seinen Kopf setzen, dass diese Trense einmal ein Tier war, genau wie es selbst, und es wird fühlen, dass SIE derjenige sind, der es mit einem Stück Leiche bekleidet.

Denken Sie dann auch daran, was viele Personen an Essen veschwenden und möglicherweise nicht darüber nachdenken, dass sie ein Stück Leiche vor sich haben, das vorher ein GLÜCKLICHES TIER war und in diesem Monent ist es nur noch das Ergebnis eines Verbrechen, begangen im Namen von Weihnachten oder des Festes zum Jahresende.

Für einen Tag, wenigstens einen Tag, bitten wir vom KOLLEKTIV, dass Sie nichts essen, was von einem TIER stammt, und dass Sie wirklich zusammen mit uns an diesem Tag sagen können: HEUTE LIEBE ICH ALLE TIERE UND FÜHLE MICH BESSER DENN JE ZUVOR.

Mit all unserer Liebe und natürlich all unserer Dankbarkeit

Ein herzlicher Gruß

Antonio Moreno Abolafio

Vorsitzender Colectivo Andaluz Contra el Maltrato Animal

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Siehe auch:

Das britische Urteil gegen die Pferdequälerin und ein neues Pferdedrama

Pferdedrama in Malaga

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