Villarrobeldo, Badajoz, Toledo, … streunende Galgos

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Täglich erreichen mich Meldungen über streunende Galgos, dies sind nur einige der aktuellen Fälle. Es ist nicht einfach sie einzufangen, die Erfahrungen die sie bis jetzt mit den Menschen gemacht haben sind schlecht, das Misstrauen ist groß. Manche Galgos halten sich recht lange an einem Ort auf, aber auch dies ist keine Garantie dafür, dass man sie einfangen kann.

Manchmal werden sie wochenlang mit Futter angelockt, nur wenige Tierschützer verfügen über Lebendfallen.

Allzu oft werden diese Streuner überfahren, viele sterben an Unterernährung und Erschöpfung.

Die Jagdsaison mit Galgos geht bis Ende Januar, die Galgueros haben ihren alljährlichen Beitrag zum Leid der Tiere geleistet, genug Nachschub ist immer vorhanden, esdarf nach herzenslust gezüchtet werden.

In Spanien gibt es schätzungsweise 490000 Galgos und 170000 Besitzer, laut Tierschützern werden Jahr für Jahr 50000 Galgos entsorgt.

Spanien ist das einzige europäische Land, in dem es nicht unüblich ist, einen am Baum erhangenen Galgo zu finden.

Die Pfoten berühren gerade noch den Boden, während der Galgo verzweifelt mit den Vorderpfoten in der Luft rudert, ein langer Todeskampf beginnt, makaber „Klavierspielen“ oder „den Galgo an die Schreibmaschine setzen“ genannt.

Es geht um sehr viel Geld, aufgrund der Galgos werden jährlich ca. 1000 Millionen Euro umgesetzt und 27000 Arbeitsplätze stehen im direkten Zusammenhang mit ihnen.

Franciso Salamanca, der Präsident der Federación Española de Galgos bestreitet die Angaben der Tierschützer. Er spricht von 84000 Galgos die an Wettkämpfen Teilnehmen und meint die Galgos sterben im Durchschnitt mit 10 Jahren und Monaten eines natürlichen Todes.

Seltsamerweise finden man selten verlassene Galgos die Alter als 3 bis 4 Jahre sind.

Ein richtig guter Galgo der an Wettkämpfen teilnimmt kann einen Wert bis zu 60000 Euro haben, dementsprechend oft werden Galgos gestohlen, 2006 wurden der Guardia Civil 1250 gestohlene Galgos gemeldet. Francisco Salamanca bezichtigt die Zigeuner dieser Taten, sie werden gestohlen, der Mikrochip wird aus dem Hals geschnitten, sie werden auf dem freien Feld getestet und wenn nicht für gut befunden, erhangen, im Brunnen geworfen oder einfach sich selbst überlassen.

Hunderte von Galgos finden dank vieler Tierschutzorganisationen eine Familie im Ausland, nur ein verschwindend geringer Teil, wenn man bedenkt wie hoch die Zahl der Opfer ist.

Quelle

Die Operationen Harry und Clavijo, siehe: Operation Harry und Clavijo, 226 sichergestellte Galgos, beweist das Gegenteil, führende Köpfe diverser Jagdverbände sind in dem organisierten Raub der Galgos involviert.

Ein Land namens Spanien

Wo die Jäger ausbeuten, quälen und morden und nicht verurteilt werden.

Dieses Land, in dem diejenigen, die aussetzen und misshandeln, weiterhin Tiere halten dürfen.

Wirst du dies weiterhin erlauben? Helfe uns es zu ändern.

Sie können ihre Situation nicht anklagen. MACH DU ES FÜR SIE!

Siehe auch:

Geboren um zu leiden

Horrortrip von Cádiz nach Sevilla

8 comments on this post.
  1. Valentina La Galga:

    A Byron ya lo han cogido, pero la Protectora del pueblo necesita ayuda de una Asociación de Galgos para prepararle su adopción: vacunas, chip. analíticas…etc.
    Albacete es zona de de galgueros pero no es zona de adoptantes de galgos :(

  2. Valentina La Galga:

    Tambien han cogido a la galguita de Toledo- Tina-.
    No me han contado toda la historia, ni si ha tenido ya a sus cachorros, pero en cuanto lo sepa os lo cuento :)))
    Ya solo falta la de Badajoz…

  3. Sabine:

    ..es ist ein Kampf wie gegen Windmühlen…. verdammt…wann fangen diese Menschen an zu denken??? Zu fühlen????

  4. Brigitte R.:

    …auch wenn es ein Kampf gegen Windmühlen ist, muß weiter gekämpft werden.

    Wie stellen sich die spanischen Behörden dazu????????????? Wie stellt sich die Königsfamilie dazu…..?????
    Menschen, die so etwas mit Lebewesen machen, müßten selbst mal fühlen, wie so eine Behandlung ist.

    DER TOURISMUS MÜSSTE IN SOLCHEN LÄNDERN GESTOPPT WERDEN!!!! Klar ist die Tiere brauchen eine größere Lobby!!!!!!

  5. Silvia Barandun:

    Es schreit meine Seele….was kann man da noch sagen, es ist alles gesagt, wenn man das sieht…diese armen Geschöpfe, es tut mir weh und ich kann nicht helfen. Warum Menschen sowas zulassen, das kann ich nicht nachvollziehen….fühlen die eigentlich nichts. Es sind doch Gotteskinder genau so wie wir Menschen auch. Das wird sich alles rächen, denn so etwas kann doch nicht ungestraft bleiben und alles kommt auf uns Menschen zurück …..dann ist es zuspät und die leidenden Tiere zu Tode gequält und nicht mehr rückgängig zu machen……………

  6. Ingrid Lisker-Möws:

    ….Für Politiker ist das kein Thema,denn solange diese selbst an diesen Verbrechen gegenüber Tieren mitwirken bzw.es dulden ,kann man von ihnen keine Unterstützung erwarten. Ich habe es selbst in Andalusien erlebt. Man ist gewissenlos gegenüber den Tieren sowie auch der Umwelt.
    Klar gibt es auch Ausnahmen ,leider viel zu wenig .Wenn man sich den Ansichten der Allgemeinheit widersetzt ,wird man ganz schnell selbst zur Zielscheibe.Ich bin selbst Halbspanierin und bin auch bei meiner spanischen Familie mit meiner Meinung angeeckt.Der überwiegende Teil der Spanier hat kein herz für Tiere sondern Spaß an der Tierquälerei !!!!!!!!!!
    Man darf den Kampf im Interesse der Tiere nicht aufgeben .

  7. Don Pedro:

    Schon der Gegensatz zwischen einem solch edlen und vornehmen Galgo und dem spanischen “Jäger”pöbel ist erschreckend. Spanien scheint ein besonders verkommenes Land zu sein, bevölkert von unzähligen Sadisten und Tierquälern. Schon der unsinnige Stierkampf spricht Bände. Wie gelangt ein solch unterentwickeltes Land in die europäische Wertegemeinschaft? Wer will in Spanien noch Urlaub machen? Niemals werde ich dort hinfahren, geschweige denn nur einen Euro in diesem Höllenland lassen…

  8. Averkamp:

    Liebe Spanier, es tut mir leid für die Menschen, denen ich mit diesen Worten Unrecht tue. Es gibt in Spanien, dass weiß ich ganz sicher viele Menschen, die sich den Tieren angenommen haben und denen deren Leid nicht egal ist. Aber diese Jägerbande, dem Geld hinterher, kann ich nur verfluchen. Warum tut die Europäische Union nichts gegen dieses Leid und stoppt Gelder, wenn der Tierschutz und auch andere Rechte so mit Füßen getreten werden. Arbeiten die eigentlich, sind die dumm oder faul. Warum kommt von dort nichts. Es kotzt mich an. Der Erfolg solcher und anderer wichtiger Aufgaben sollte an deren Gehalt gekoppelt werden. Wenn sie nichts erreichen, sollen sie auch nicht von unseren Steuergeldern bezahlt werden. Man muss nicht studiert haben, um zu erkenen, was Recht oder Unrecht ist. Wir müssen weitermachen und denen keine Ruhe geben, bis sich was bewegt.

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