Der Wettlauf mit dem Tod

Diese und weitere Galgos befinden sich in der Perrera Gesser von Jerez.

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Perrera Gesser, Jerez, zuständig für die Aufnahme von Tieren für Chiclana und Conil, die Jagdsaison ist fast beendet, die Zwinger füllen sich, alleine hier befinden sich ca. 30 Galgos. Gesser ist nicht die einzige städtische Tötungsanstalt in dieser Region, jede Stadt, jede Gemeinde bietet diesen Dienst am Bürger an, wie ein tötliches Netz sind Perreras über das ganze Land verteilt, auch wenn einige von ihnen gut geführt sind und die letzten Lebenstage der sich dort befinden Tiere gewissen Tierschutzrahmenbedingungen entsprechen, die meisten dieser Anstalten sind Orte des Schreckens, Korridore des Todes, dunkle, dreckige Verschläge, wo ein Blick hinter die Kulissen unerwünscht ist. Jerez, Gesser, ca. 30 Galgos, Cuenca, ca. 50 Galgos und in ganz Spanien, Hunderte, Tausende?

El Hogar de Luci hat die 15 schlimmsten städtischen und privaten Tötungsanstalten veröffentlicht, die, von denen man weiß, dass es sich um nichts anderes als um Schlachthöfe für Hunde und Katzen handelt, wo die Behörden weder kontrollieren noch über die Bedingungen wachen unter denen die Tiere dort leben und sterben.

Oft ist es dem Publikum nicht erlaubt, auch nur einen Schritt in die Räumlichkeiten zu wagen.

Es gibt ethisch vertretbare, effizentere Alternativen gegen die Massentötungen, vorbeugen statt töten ist aber unerwünscht, die Gemeinden bevorzugen es, skrupelose Geschäftemacher zu bezahlen, anstatt das Problem der vielen verlassenen Tiere an der Wurzel zu packen.

Galgos, geboren um zu leiden, ausgenutzt und weggeworfen wie ein nutzlos gewordener Gegenstand, ihre letzte Bestimmung nach der Jagdsaison ist die Euthanasie. Die Jagd mit Galgos ist ein Volkssport, jedermann kann ihn ausüben, jedermann kann züchten, die zahlreichen Jagdverbände haben ihre Mitglieder nicht im Griff, da nützen auch die ganzen Bestimmungen und guten Vorsätze einiger weniger Galgueros nichts, die Verlierer sind letztendlich immer die Galgos. Die Welt der Galgueros glänzt nur so vor lauter Scheinheiligkeit.

Diese Galgos haben vielleicht noch Dank der Tierschützer vor Ort, die sich um eine Vermittlung bemühen dürfen, eine Chance, man weiß von ihrer Existenz.

Der spanische Ansprechpartner ist über folgende E-Mail zu erreichen:

Ana Lopez nelebana80@hotmail.com

2 comments on this post.
  1. Heck, Angela:

    Ich trau mich nicht zu schreiben, was ich denke, wahrscheinlich würde man mich einsperren. Meiner Meinung nach, ist die Gesellschaft (Mensch) sehr krank.
    Die Tiere sind die Opfer dieser kranken Gesellschaft. Es gibt leider viel zu wenig normle Menschen, bzw. Menschen mit Herz und die nicht nur sich selbst lieben.

  2. Liane Greiwe:

    Das gleiche Grauen überkommt uns alle Jahre wieder in den Tötungen in Burgos, Bilbao, Vitoria und Pamplona. Uns liegen die Pointer und Setter so sehr am Herzen, die, „nutzlos und krank“, entsorgt werden, wie ein dreckiges Taschentuch. Ungeliebt und vergessen warten sie auf Hilfe, die in den meisten Fällen zu spät, oder gar nicht kommt.

    Ich wünsche mir jedes Jahr, dass die Schwemme im Winter ausbleibt; leider vergebens.

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