Es war einmal…eine Katzenkolonie in Mataró

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Wer die Hintergründe nicht kennt, den bitte ich, zuerst folgenden Beitrag zu lesen:

Die Katzen von Mataró

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Ein sinnvolles Projekt wurde zerstört, der Garten wurde dem Erdboden gleichgemacht, die kleine Katzenkolonie hat ihren geschützten kleinen Lebensraum verloren, still und leise, klammheimlich, ohne dass Caroline Waggershauser die Möglichkeit hatte, die Katzen zumindest einzufangen und in einem vernünftigen Tierheim unterzubringen.

Trotz monatelangem Versuch, diesen Bürokraten mit Argumenten, Vernunft, Wissen, Bittschriften und über 1.500 gesammelte Unterschriften aus der ganzen Welt beizukommen, fielen am 22.01.2009 in Mataró (Barcelona) nicht nur gesunde Bäume, man hat auch den dort lebenden Katzen und Vögeln ihren Lebensraum genommen.

Eine kleine grüne Oase, die Sauerstoff und Wohlbefinden spendete wurde Opfer uneinsichtiger, sturer und ignoranter Bürokraten, das betreffende Sportplatzgelände ist groß genug, man hätte eine andere Lösung für den Bau der neuen Umkleidekabinen finden können. Wo ein Wille ist ist auch ein Weg, aber was zählen schon ein paar Bäume oder Tiere in den Köpfen dieser Schreibtischtäter.

Die Katzen kennen die Gefahren, die nun auf der Straße auf sie lauern nicht, da sie in diesem kleinen Garten geboren wurden und niemals aus ihm herauskamen. Desorientiert und voller Angst irren sie nun herum, um irgendwo Zuflucht zu finden.

Das Rathaus hielt es noch nicht einmal für nötig, verschiedene Bittschriften, sogar eine aus dem Ausland, zu beantworten. Mit einer Machtpolitik ohnegleichen setzte sie sich darüber hinweg und handelte sogar gegen ihre eigenen Lehren, öffentlich bekundet die Stadt oft und gerne ihren Sinn für die Natur, fordert die Natur zu respektieren und mit ihren Resourcen sorgsam umzugehen. Offensichtlich galt dies nicht für diese kleine Oase, sie musste weichen.

Mit dieser Vorgehensweise zeigen die spanischen Behörden auch schon den kleinsten und jüngsten Bürgern, dass man Probleme durch „Beseitigung“, sei es Natur oder Tiere, löst. Daher braucht man sich auch nicht zu wundern, dass in Spanien jegliche Art von Tierquälerei und Verstöße gegen die Natur meistens unbestraft bleiben, die Vorgehensweise der Stadtverwaltung von Mataró ist ein trauriges Besipiel dafür, dass Natur und Tiere keinen Stellenwert besitzen.

PROTESTBRIEF an die zuständigen Behörden:

Mit Entsetzen habe ich davon Kenntnis erhalten, dass Sie komplett die Petitionen vieler Bürger ignorieren, in denen diese um Erhaltung des sich im Stadteil Cirera de Mataró befindenden Gartens bitten. Der Garten dem Erdboden gleichgemacht wurde, die Katzen unauffindbar sind, die alles hinter dem Rücken der Tierschützerin Caroline Waggershauser.

So zeigen Sie den kleinen und jungen Bürgern ihrer Stadt, wie man Probleme löst, indem man sie „eliminiert“.

Seien sie sicher, Herren der Stadtverwaltung von Mataró, dies ist kein gutes Marketing, weder für ihre Stadt noch für ganz Spanien, welches immer mehr in den Blick der internationalen Öffentlichkeit gerät, aufgrund der Ignoranz gegenüber unseren Mitgeschöpfen.

Aber was will man auch erwarten, von einem Land, welches die Misshandlung von Stieren als Kultur betrachtet und wo Tierschutzgesetze nur auf einem Blatt Papier vorhanden sind, mehr Schein als Sein.

Seien Sie sicher, so wird es nicht weitergehen, Spanien ist in der EU und moderne Europäer wissen,  was man darunter zu verstehen hat.

Diese Art und Weise zu handeln ist hinterhältig und wir verlangen von Ihnen die Wiederherstellung des Gartens, damit dort wieder Tiere leben können und Pflanzen zur Verringerung der Luftverschmutzung, die eine Stadt verursacht, beitragen.

Hochachtungsvoll

Name

Land

Con estupor recibí la noticia que Vds. ignoraron por completo las peticiones de muchos ciudadanos en que se pedía por la vida del jardín situado en el barrio de Cirera de Mataró. El jardín fue eliminado, los gatos que vivían en él han desaparecido. Y todo ello a las espaldas de la animalista Caroline Waggershauser que llevaba meses intentando salvarlo.

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