28th Januar 2009

Venezuela: Menschenkette gegen den Stierkampf

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In vier verschiedenen Städten Venezuelas protestierten mehr als tausend Tierfreunde mit einer Menschenkette gegen den Stiermord, der in ihrem Lande immer noch nicht verboten ist und forderten von ihrer Regierung, endlich etwas gegen das Massaker in den Arenen zu unternehmen.
Die Kette begann am 24. Januar in der Stadt Maracay und wurde ein paar Tage später hintereinander in San Cristobal, Caracas und San Antonio de Los Altos wieder aufgenommen. Am 31. Januar wird die Menschenkette schließlich in Maracaibo enden.
In San Cristobal war die Internationale Messe das Ziel der Menschenkette, die vor dem Messegelände gegen die während der Messe stattfindenden Stierkämpfe protestierte. Lautstark skandierten die Teilnehmer Parolen gegen die Folter und Misshandlung der Stiere, unterstützt durch lautes Hupen vorbei fahrender Fahrzeuge.
In Caracas, der venezuelanischen Hauptstadt, wurde die Menschenkette, der sich viele Passanten anschlossen, von Studenten und Professoren der katholischen Fakultät unterstützt. Innerhalb von zwei Stunden gelang es, mehr als tausend Unterschriften zu sammeln. In San Antonio de Los Altos hatte die Bevölkerung eine derartige Demonstration noch nicht erlebt. Die Forderung, die Stadt wie ihre Nachbarin Carrizal als Antistierkampfstadt zu erklären, wurde von vielen Bürgern unterstützt.
In Maracaibo wird gegenüber der Stierkampfarena Ricardo Aguirre mit einer großen Kundgebung das Finale der Menschenkette, einer einzigartigen und viel beachteten Aktion der venezuelanischen Stierkampfgegner, stattfinden.
Quelle (sp): AnimaNaturalis

Bericht von:

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Mittwoch, Januar 28th, 2009, 22:29 | STIERKAMPF | kommentieren | Trackback

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