Eine Woche im Leben einer neuen Tierschutzorganisation

31.01.

Treffen mit Igualdad Animal zwecks Absprache zu gemeinsamen Aktionen gegen die Tauromachie

Javier, Jose, Shannon, Carol

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Konferenz über Veganismus

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01.02.

Treffen mit Mimi, einer Pflegerin der Katzenkolonie des Bahnhofs von Mataró. Sie beschwert sich, dass allen Pflegern der Zugang zu verschiedenen örtl. Gemeindeinstallationen verwehrt wird und sie daher immer in Angst umherschleichen müssen, wenn sie die Katzen füttern. Das kenne ich aus eigener Erfahrung. Da muss was getan werden. So geht das nicht weiter.

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03.02.

Clara und ich unterschreiben vor Gericht unsere erste Anzeige wegen Tierquälerei gegen die Besitzer der Jagdhunde in den Bergen von Arenys de Munt.

Beitrag: 31.01.09 Jagdhunde

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Ich rufe Teresa Giménz Candela an, Professorin in römischem Recht, Global Law Professor und Animal Law Professor an der Universität von Barcelona. Ich frage sie, ob sie unter ihren Studenten nicht vielleicht jemanden hätte, der uns als Anwalt bei Anzeigen von Tierquälerei und vor Gericht helfen möchte. Es könnte ja vielleicht für einen angehenden Rechtsanwalt interessant sein, schon vor Beendigung seines Universitätsstudium Erfahrung zu sammeln. Teresa findet dies eine gute Idee und wird meine Frage ihren Studenten weitergeben.

04.02.

Wir fahren zu Abundi, einem älteren Herrn, der viele Straßenkatzen zu Besuch in seinem Garten hat. Wir überlassen ihm eine der Lebendfallen, damit wir all diese Katzen nach und nach kastrieren und impfen können und somit das Katzenelend verringern.

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05.02.

Endlich kann ich eine trächtige Katze einfangen. Schon vor einem Monat sah ich, dass sie ein kleines Bäuchlein hatte. Doch danach kam sie nicht mehr. Heute endlich war sie da und ich fing sie sofort ein und brachte sie am Abend zu Clara und Loli in die Klinik, wo sie sofort operiert wurde.

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Es hätten nur noch wenige Tage bis zur Geburt gefehlt. Mir tat es unendlich leid. Aber ich hatte niemanden gefunden, der die Katze bei sich hätte aufnehmen können und dann sie und die Kleinen in Adoption hätte geben können.

Clara sagte, dass die Kleinen durch die Narkose der Mutter langsam für immer eingeschlafen sind. Dennoch tat es mir weh. Die Katze ist noch immer bei mir, da sie eine schwere Bronchitis hat. Es wird noch dauern, bis ich sie wieder freilassen kann.

07.02.

Heute treffe ich mich mit Agnés Dufau (Direktorin des Einkaufszentrum Diagonal Mar in Barcelona), Sprecherin der Plattform GATERA YA (Plattform von verschiedenen Katzenorganisationen im Raume Barcelonas), um uns über künftige Vorgehensweisen gegenüber Stadtverwaltungen, abzusprechen. Es ist dringend nötig, die hiesigen Bürokraten von der Notwendigkeit zu überzeugen, kontrollierte Katzenkolonien aufzubauen, statt diese Tiere in Tierheime zu stecken, in denen sie sich mit tödlichen Krankheiten infizieren und wo man sie unbehandelt sterben lässt.

Straßenkatzen haben schon ein Zuhause, das ihre. Ich stehe mit Alley Cat Allies in Kontakt, die sich seit 20 Jahren Straßenkatzen widmen und habe viel von ihnen gelernt. Auch ihr Material in spanischer Sprache wird uns hier in Spanien sehr nützlich sein. Das Erlernte hoffe ich nun, hier in meiner Stadt anwenden zu können und dies dann auch an andere Katzenschutzorganisationen in Spanien weitergeben zu können.

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