29th April 2009

Die Hölle von Sangonera und die Suche nach der Wahrheit

Die Hölle von Murcia

Ausgesetzt und missbraucht: zwei hundert Hunde und Katzen leben unter miserablen Umständen seit Juni 2007 im Tierheim Proaniplant de la Pedanía, in Murcia. In den Gehegen befinden sich tote Hunde, verletzte Tiere, die nicht versorgt werden und Tiere voller Parasiten. Ein Augenzeuge berichtet folgendes: “Ich fand tote Ratten in den Gehegen. Der Gestank war unerträglich. Ein paar Male sah ich auch tote Welpen in den Gehegen liegen.” Viele Organisationen haben auf organisatorischer Ebene diesen Zustand angezeigt, und boten an, die Tiere bei sich aufzunehmen. Die Tierschutzorganisation El Refugio besagt, dass dieses Tierheim Subventionen von der Gemeinde Murcia bekommt, die es ihnen ermöglichen würde, die Tiere zu versorgen, unterzubringen, zu pflegen und zu ernähren. Auch von privaten Leuten bekommen sie Spenden. Aber es gibt einige Tierheime, die Tiere nur zum Schein beschützen, um die Subventionen einzukassieren. Nacho Paunero, Präsident von El Refugio, hat aufgedeckt, dass seit 2007 mehrere Anzeigen gegen das Tierheim vorliegen. Doch die Sachlage, die El Refugio vor Gericht anzeigt, hat Charakter einer Strafttat. Darum hat El Refugio nicht nur die Pfleger, sondern auch die Präsidenten des Tierheimes angezeigt, da diese genau um die Zustände im Tierheim wussten. Dieses Tierheim ist ein höllischer Ort, wo Hunde und Katzen routinemäßig erordert werden oder wo sie qualvoll in den Gehegen versterben. Der Richter von Murcia, hat deshalb ein Strafprozess gegen das Tierheim eröffnet, in dem El Refugio als Ankläger erscheint. El Refugio wird alle legalen Mitteln anwenden, damit diese Leute ihre Strafe bekommen. Man muss betonen, dass es das erste Mal in der Geschichte Spaniens ist, in dem einem Tierheim der Prozess gemacht wird.

Quellen:
Público.es
El Refugio

Es gibt eine Gegendarstellung, aber Bilder lügen nicht. Auch wenn einige der im Video zu sehenden Hunde inzwischen gerettet wurden und in Familien leben und auch viele andere Hunde und Katzen über verschiedene Organisationen Adoptivfamilien gefunden haben und Tierschützer dort helfen und sich die Zustände verbessert haben, Fakt ist, hinter den Mauern von PROANIPLANT haben sich schreckliche Dinge abgespielt, es gab nie eine Genehmigung für dieses „Tierheim“ und es wird auch keine geben und die Schuldigen für das Leiden der Tiere sollten zur Verantwortung gezogen werden und nicht die Tatsachen aus Angst, als Tierschützer keinen Zutritt mehr zu bekommen, heruntergespielt werden. Diejenigen die die Tiere so sehr haben leiden lassen müssen auch zur Rechenschaft gezogen werden.

Siehe auch:
Die Hölle von Sangonera
Sangonera / Eine Hölle oder ein Schutz
Sangonera 900 Seelen – Tierschutz oder Hölle?
Die Städteplanung ordnet die Schließung des TSV Proaniplant an

Mittwoch, April 29th, 2009, 02:56 | Allgemein, VIDEOS | kommentieren | Trackback

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