Stierkampf zu Pferd, Pferd vom Stier aufgespießt

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terra.es

Erst kürzlich habe ich über die Misshandlung und die zahlreichen schweren tödlichen Verletzungen der bei Stierkämpfen eingesetzen Pferde berichtet. Nun kam es wieder zu einem schrecklichen Unfall, das Pferd Pata Negra des Rejoneadors Hermoso de Mendoza wurde von einem Stier auf die Hörner genommen.

Ein Rejoneador ist ein Stierkämpfer zu Pferd, nicht zu verwechseln mit dem Picador, der bei einem „normalen“ Stierkampf den Stier gemeinsam mit dem Matador die Banderillen in den Körper rammt, der Matador kämpft vom Boden aus, der Rejoneador jedoch vom Pferd.

Siehe hierzu: Pferde in der Tauromachie

Anbei der aktuelle Beitrag von Stop Corrida zu dem schrecklichen Vorfall in der Arena LAS VENTAS, Madrid, wo heute übrigens die große anti-Stierkampf Aktion, organisiert von Equanimal und CAS, stattfindet.

STOP CORRIDA:

Stierkampfunfall in Madrid: Pferd von Stier aufgespießt

Ein furchtbarer Unfall hat sich bei einem Stierkampf zu Pferde in der Stierkampfarena von Madrid ereignet. Bevor der Reitertorero Hermoso de Mendoza mit seinem Pferd Pata Negra dem als Opfer bestimmten Stier den ersten Lanzenstich versetzen wollte, gelang es dem Stier den Leib des Pferdes mit seinen spitzen Hörnern aufzuschlitzen. Der Stier warf das Pferd zu Boden und stieß noch mehrfach zu. Das verletze Tier wurde sofort zur Tierärztlichen Fakultät transportiert. Die letzten Nachrichten lassen das Schlimmste erwarten.

Stierkampfkommentatoren versuchen, den schrecklichen Unfall herunterzuspielen und verweisen auf die Seltenheit des Unfalls. Beim Betrachten des von ABC.es veröffentlichten Videos zeigt sich deutlich, mit welcher Leichtsinnigkeit bei dieser perversen Art des Stierkampfs das Leben der Pferde aufs Spiel gesetzt wird. Laut beklagen sie den Verlust des Pferdes, der für sie in erster Linie ein Wertverlust ist.

Berichte mit Videos über den Unfall in spanischer Sprache:

www.abc.es

www.elmundo.es

Informationen über den Stierkampf zu Pferde

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11 comments on this post.
  1. Dr. Inge Landzettel:

    Diese grausamen „Spiele“ müssen beendet werden! Tiere sind Geschöpfe Gottes!

  2. Hanspeter Frey:

    Mir fehlen tatsächlich die Worte, um meine Gefühle, meinen Zorn und meine Abscheu gegenüber solch barbarischem Tun auszudrücken.
    Einfach unglaublich, nicht zu fassen, dass es Individuen gibt, die Geld hinlegen, um sich an solch blutigen Dramen zu ergötzen.
    Wir sind uns doch alle klar, dass es all diese Tiermassaker gar nicht gäbe, wenn die Leute nicht hingingen.
    Aufklären, protestieren, das ist und bleibt die vornehme Aufgabe von Tierschützern und deren Organisationen. Ohn‘ Unterlass !

  3. Gisela Jell:

    Es fehlen einem immer wieder die Worte, was diese
    meisten Dreckspanier den Tieren antun. Man kann dieses
    Land (sowie alle anderen Tierquäler-Länder nur „strafen“
    indem man in so einem Land, wo Tiere ununterbrochen hingerichtet werden, KEINEN Urlaub verbringt, eben „nur“ hinfährt um diesen armen Tieren zu helfen.
    Ich wünsche diesen Pack alles alles erdenklich Böse und
    Schlechte auf dieser Welt. Und das sollen „Europäer“ sein ? Mit solchen Kreaturen möchte ich sicher nicht eins sein. Ich hoffe, daß endlich diese schlimme Welt aufwacht und ein Gesetz kommt, daß Tiere schützt und jeder der einem Tier ein Leid zufügt, genauso bestraft wird, wie es bei der Kreatur „Mensch“ der Fall ist !

    Wehe dem Menschen,
    wenn auch nur ein einziges Tier
    beim Jüngsten Gericht sitzt.
    Christian Morgenstern

    dafür bete ich – Gisela

  4. Siggi:

    Unfassbar, grauenvoll…
    wann wird das endlich enden ???
    …und sowas schauen sich Touristen an ???
    …stell Dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin…
    sprachlos…

  5. verdammte sauerei:

    Ich verstehe nicht dass man solche Stierkämpfe mit Pferden unterstützt, sogar Touristen reisen dorthin um das zu sehen.
    Einfach krank!!!! Man muss solche Grausamkeiten gegen unschuldige Tiere einfach verbieten.

  6. Jens:

    Pata Negra ist der Name des aufgespießten Pferdes – Pata Negra ist eine Schinkenspezialität Spaniens. Ich denke, dem muss niemand etwas im Hinblick zufügen, wie viel ein Tier dort wert ist.
    Meinetwegen können Menschen sich in gegenseitigem Einvernehmen den Schädel einschlagen oder was auch immer. Aber weder sie Stiere, Pferde oder sonst ein Tier hat je die Chance, selbst zu entscheiden, ob es dieses sinnlose Gemetzel mitmachen möchte.

  7. Timo:

    ich finde das scheiße weil das pferd kann nix dazu das wird gezwungen und dan stirbt es also so was!! hab ich nicht recht leute das geht doch gar nicht

  8. jasmin:

    Die ganze Welt ist doch krank, Boris Becker war letzte Woche erst bei einem Stierkapf, dieser Sack.! Egal, kein Tier darf für einen Menschen sterben müßen. Also werder zur Lust oder zum Essen..

  9. José Luis:

    Wenn man gegen etwas prtotestiert, dann sollte man sich richtig darueber informieren. Beispielsweise ein Picador rammt dem Stier keine Banderillas in den Nacken, der sticht ihn mit einer Lanze, was laut Aficionadas dazu dient die Wildheit und Kraft des Stieres zu testen, aber in Wahrheit dazu dient das Tier auszupowern.

  10. Petra Kriesel:

    Ob der Stier mit einer Lanze oder mit Banderillas gequält wird, was spielt das
    für eine Rolle?! Schmerzen ohne ENDE!!
    Die Wildheit und Kraft zu testen… was für ein Schwachsinn.
    Diese Seele von Tier hat höllische Schmerzen und unendliche Angst und kämpft um sein
    Leben. Jesus…was für ein beschissener Kommentar

  11. schaufler:

    Die größte Schuld und Verantwortung tragen die Zuschauer dieses blutigen Spektakels.
    Ganz nach dem Motto, es ist Corrida und keiner geht hin!!! Die Zuschauer sind genauso primitiv, wie der Rest dieses Vereins.

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