7th August 2009

„Knüppelpferde“, die misshandelten Pferde Galiciens

Schon letztes Jahr habe wir auf diese Tierquälerei aufmerksam gemacht. Was hat sich seitdem geändert? Nichts! Noch immer müssen die Pferde mit Holzknüppeln an den Beinen leben, noch immer wird diese Misshandlung geduldet.

Trotz der Anzeigen die von Tierschützern erstattet wurden ist nichts passiert, diese Praktik wird offensichtlich als Gewohnheit hingenommen.

Noch immer werden die Pferde in den Wäldern Galiciens mit hölzernen Fallen erheblich in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt, noch immer müssen sie sich mühsam durch die bergigen Wälder quälen, noch immer laufen sie Gefahr, wie schon im August 2006 geschehen, bei einem Waldbrand qualvoll zu verbrennen.

Die Seprona beklagt, dass es äußerst schwierig ist, diese Misshandlung zu verhindern. Es besteht keine Pflicht, die Pferde zu kennzeichnen, so ist es schwierig die Besitzer der jeweiligen Tiere zu ermitteln, hier ist eine neue Gesetzgebung angebracht.

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Quelle

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Pressemitteilung und Protestbrief von 2008, leider noch immer aktuell.

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Freitag, August 7th, 2009, 01:29 | Allgemein, CPA Bürger für Tiere, VIDEOS | kommentieren | Trackback

7 Kommentare zu “„Knüppelpferde“, die misshandelten Pferde Galiciens”

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  1. 1 7. August 2009, Sabine schreibt:

    und mal wieder Tierquälerei aus GEWOHNHEIT……… Knüppelpferde….Stierkampf….
    Galgos hängen…… welch ein wunderbares… ach so christliches, zivilisiertes Land..
    Meine Hochachtung gilt den Spaniern… die versuchen diese Sachen zu änderen und immer wieder von vorn anfangen müssen, das ganze Elend ertragen müssen…..live und vor Ort………………..

  2. 2 7. August 2009, Jeannette schreibt:

    …jedes Jahr geht die Nachricht von diversen Waldbränden in Spanien durch die Medien, die aufgrund der Sommerhitze schwer in den Griff zu bekommen sind…ich wage es mir gar nicht, darüber nachzudenken, wieviele der armen Tiere elendig dabei verbrennen…

    Wenn es stimmt, dass die Tiere zum Großteil „nicht“ gekennzeichnet sind, dürften sie doch laut Gesetz in Anführungsstrichen auch niemanden gehören. Allein der Knüppel dürfte doch kein Eigentumsrecht bedeuten, wenn sie nicht ordnungsgemäß gekennzeichnet sind und sich nicht auf Privatgelände befinden. Mal angenommen: eine Gruppe von Tierschützern würden „ungekennzeichneten“ Tieren auf besitzfreien Gelände die Knüppel entfernen, dann dürften sie doch auch nicht strafrechtlich dafür belangt werden. Wenn ich ein Tier (z.B. Hund oder Katze) in einem nichtprivatem Gelände auffinde, was keine Kennzeichnung besitzt und z.B. in Not geraten ist, darf ich es doch auch retten, ggf. befreien und es ist so lange mein Eigentum, bis ein Besitz eines Anderen nachgewiesen werden kann. Für meine Hilfe kann ich hier rechtlich nicht belangt werden.
    Kann man bei den armen Pferden nichts der gleichen tun???
    Es wäre natürlich ein großer Aufwand und sicher nur mit Hilfe von Tierärzten oder veterinärmedizinischen Personal möglich, da die Knüppel angeschraubt sind. Aber es wäre vielleicht eine Möglichkeit den armen Tieren zu helfen, sie ggf. zu retten und den skrubellosen Besitzern so zu sagen: „So nicht!!!“
    Abzuklären wäre natürlich im Vorfeld die rechtliche Seite.

    …vielleicht nur Spinnerei, aber irgendeine Möglichkeit der Hilfe muss es doch geben…
    …allein Protestbriefe schreiben, wenn sich rein gar nichts für die armen Pferde in dieser Zeit getan hat, kann nicht die einzige Lösung sein…neue Gesetzgebung: dringend JA!!!, aber bis dahin und bis zur vollständigen Umsetzung, werden sicher leider noch viele dieser Pferde ihr Leben lassen müssen…

  3. 3 8. August 2009, Sabine schreibt:

    ….genau das gleiche hatte ich schon nach dem ersten Bericht gedacht……. Es gibt ja immer wieder so genannten „Rechtsfreien“ Raum…. das sollten auch einmal andere schamlos nutzen….nicht nur die Misshandler……………….

  4. 4 8. August 2009, Ursula Süss schreibt:

    Ich bin immer wieder erstaunt, wieviele Grausamkeiten sich der Mensch noch einfallen läßt.
    Ich hoffe nur, dass all diese Menschen eines Tages ihren Richter finden

  5. 5 29. März 2010, Amelie schreibt:

    …genau !!!
    Das schlimmste ist auch noch das es nicht nur da geschieht,
    ich frage mich schon sehr lange:wieso machen wir Menschen das
    und warum unternimmt niemand was dagegen?!
    Macht das denen etwa spass,zusehen das die Tiere,die doch auch zu
    einer art gehört,gequällt werden!?!
    Pferde und alle anderen Tiere haben doch auch Schmerzen und
    eine Sele ausserdem gibt es einen Spruch denn ich mir immer merke:
    Menschen denken das
    Tiere nichts Fühlen,
    wärend Tiere Fühlen
    müssen das Menschen nicht
    Denken!!!

  6. 6 26. November 2011, Sophie schreibt:

    Schrecklich..
    wie kann man ’schwächeren‘ die sich nicht wehren können schaden zufügen!? ich begreife es einfach nicht.
    Ich bin noch keine 18 und habe nicht die möglichkeit i-eine patenschaft oder spenden für tierheim oder auffangstationen zuspenden.. es ist schlimm für mich nichts tun zukönnen.

  7. 7 29. November 2011, petra schreibt:

    Liebe Sophie,
    wenn Du Deine tierlieben Prinzipien weiter gibst, Dein Umfeld aufmerksam machst, Vegetarier wirst,
    Petitionen unterschreibst etc. kannst Du schon eine Menge unternehmen.
    Ich spende Geld, da dies dringend vor Ort für Notfelle zur medizinischen Versorgung benötigt
    wird. Das Geld ist dann für EINEN SEESTERN gedacht….aber es gibt tausende…und hört nie auf…
    Wie schön, wenn Du noch keine 18 bist. Da hast Du alle Möglichkeiten. Wir „Alten“ sind glücklich,
    wenn es Nachwuchs gibt und wir irgendwann mal sagen können: Es hat sich echt was getan!
    Wenn sich in der Politik endlich mal was ändern würde, bräuchten wir auch nicht dumm und dusselig spenden.
    Denn Geld zu spenden ist ein kurzes Glücksgefühl, für den einen Moment bist Du bei DIESEM SEESTERN.
    Und Morgen???? Stehen zig neue Schicksale in den Internetseiten…trotzdem spende ich weiter,
    aber ICH fühle mich ohnmächtig.
    Richtig gut fühle ich mich aber, wenn so junge Menschen wie DU Anteilnahme zeigen.
    Ihr seid die Zukunft und die Hoffnung, das es besser wird.
    Alles Liebe

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