15th November 2009

Abschaffung der Stierkämpfe in Katalonien / Projekt Stierkampf – UNESCO

superior.jpg

Die Anti-Stierplattform Prou hat, nachdem das Parlament Mitte November 2008 diese Bürgerinitiative genehmigt hat seit dem 10. Dezember vergangenen Jahres 180 186 Unterschriften gesammelt, weit aus mehr als erwartet, die Unterschriftensammlung ist inzwischen beendet.

An einer hitzigen Fernsehdebatte am 6. November nahmen Befürworter und Gegner der Inititative teil: David Pérez – PSC, Rafel Luna – PP, Francesc Moné – Präsident der Tierärztevereinigung Kataloniens sowie Leonardo Anselmi der Plataforma PROU.

Informationen zur Plataforma Prou: Die Welt der Stierkampfanhänger ist ins Wanken geraten

Wer der spanischen Sprache mächtig ist, kann die Debatte bei you tube verfolgen.

Teil 1
Teil 2
Teil 3

Am 15.12.2009 findet nun die erste parlamentarische Abstimmung über das Stierkampfverbot in Katalonien statt.

Laut André Viard, Terres Taurines, ergibt sich ein kleiner Vorsprung für das Verbot, einige der Abgeordneten sind sich noch unsicher, ob sie nun für oder gegen den Stierkampf in Katalonien abstimmen sollen.

Die PP steht auf der Seite der Stierkampfbefürworter, im Juni des Jahres nahm der Sprecher der Partei, Pio García Escudero, als Redner an dem Kurs der Tauromaquia in Roquetas teil und erklärte, dass man, um die “fiesta taurina” zu erhalten, man der UNESCO die Erklärung der Tauromachie zum Weltkulturerbe vorschlagen sollte.

Ebenfalls ein absoluter Befürworter ist Tauromachie ist der Abgeordnete David Pérez der PSC, am 11. Oktober nahm er im Rahmen des von der der Federación Taurina de Madrid organisierten IX Congreso de Tauromaquia (IX Kongresses der Stierkämpferkunst) im Saal Antonio Bienvenida der Stierkampfarena Las Ventas in Madrid, teil.

Mit von der Partie war auch die Asociacion Taurina Parlamentaria, die wohl wichtigste Organisation der Stierkampflobby, welche sich weltweit zusammengeschlossen hat um gemeinsam an der Verwirklichung ihres UNESCO-Projekts, den Stierkampf als Immaterielles Kulturerbe der UNESCO erklären zu lassen, arbeiten.

Auch am 9. Juni diesen Jahres gab es ein internationales Treffen der Stierkampflobby in diesen Saal in Madrid, um das Projekt Stierkampf – UNESCO voranzutreiben, damals waren u.a. auch André Viard und David Pérez anwesend.

Der Stierkampf als IMMATERIELLES KULTURERBE der UNESCO? Das ist kein Hirngespinst! Die Stierkampflobby versucht mit aller Macht, den Stierkampf unter den Schutz der UNESCO zu stellen. Damit wird der Stiermord in den Arenen verewigt und ihn abzuschaffen, als Verstoß gegen völkerrechtliche Verträge betrachtet.

Mit folgendem Dossier berichten wir laufend über Fakten und die Entwicklung dieser Affäre, die zu größter Sorge veranlasst. Wir bitten Sie, diese Informationen weiterzuleiten, um zu verhindern, dass die blutige KULTURSCHANDE des Stierkampfs von der UNESCO zum WELTKULTURERBE geadelt wird:

stierkampf_nein.jpg

Siehe auch:

Die Tauromachie klopft an die Tür der UNESCO
Das Projekt Stierkampf-UNESCO

.

Sonntag, November 15th, 2009, 01:40 | Allgemein, STIERKAMPF | kommentieren | Trackback

Kommentar Schreiben

  • sos-galgos.net

  • Facebook

  • Netzwerk


SOS Galgos - Abschaffung der Stierkämpfe in Katalonien / Projekt Stierkampf – UNESCO

Switch to our mobile site