Ein Toter beim Stierspektakel „toro embolado“ en Godella / Valencia

http://www.youtube.com/watch?v=ivT8NcvYDYM

Ein Mann im Alter von 46 Jahren ist gestern Abend beim sogenannten „toro embolado“ in Godella (Valencia) gestorben, nachdem ihm ein Stier schwer am Hals verletzt hat.

Bei diesem Spektakel wird dem Stier ein Metallgestänge mit Teerkugeln an den Hörner befestigt. Der Stier wird mit einem Seil an einen Balken gezogen, die Teerkugeln werden angezündet und schließlich das Seil durchschnitten. Dauraufhin rennt der verschreckte Stier unter dem Beifall des Mobs durch die Straßen.

Seit dem Jahr 2000 ist dies der fünte Todesfall bei einem solchen „Fest“.

Quellen:

publico.es

antena3.com

4 comments on this post.
  1. Tierfreundin:

    Selber Schuld!!!!

  2. Christoph Weber:

    Super – nur so geht’s.
    Tierquäler haben kein Anrecht auf Mitleid oder eine Daseinsberechtigung

  3. Sabine:

    wahrscheinlich wird dieses „Fest“ erst abgeschafft wenn zig Leute sterben…oder Häuser brennen… was für eine Ironie….und Tradition????

  4. Isabel:

    Dass Spanier einfach nicht ohne Greueltaten auskommen können zeugt davon, wie verroht diese groben Leute sind. Und wie weit weg Spanien ist ein zivilisiertes Land zu sein. Die Stiere leiden furchtbar, nicht nur weil das Feuer sie in Angst und Schrecken versetzt sondern auch weil die Hitze des Feuers sich auf die Hörner und den Kopf überträgt. Viele erblinden wegen den heissen Funken die auf die Augen fallen. Deshalb sollte als Sofortmassnahme eingeführt werden, dass nur Bengalischen Kerzen (oder wie das auch immer heisst), verwendet werden, also ein Feuerwerk, welches nur kalte Funken sprüht. Dies natürlich nur bis ein totales Verbot dieser Barbarei erreicht wird.

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