Gerechtigkeit für Simone und Isabel S., Demonstration am 19. Februar 2011 in Cádiz

Samstag 19. Februar 12 – 13.30 h

PLAZA DE SAN JUAN DE DIOS (CADIZ)

Einberufen von:

PRODEAN Bahía de Cádiz

Coordinadora por la dignidad animal CORA-ANIMAL

The Bright Eyes Society

Gerechtigkeit für Simone Righi und Isabel S.

Niemand kann für angebliche Agressionen zu einer mehrjärigen Haftstrafe verurteilt werden!

Es wurde Berufung vor dem Obersten Gerichtshof in Madrid eingelegt, dieser muss den Justizskandal Rückgängig machen!

Ein Skandal ohnegleichen

Das Urteil der Gerichtsverhandlung zu der es nie hätte kommen dürfen ist gesprochen, ein Urteil welches fassungslos macht, ein Skandal ohnegleichen.

Der italienische Tourist Simone Righi, dessen einziges “Vergehen” es war, den Schmerz über den tragischen Verlust seiner Hunde Holly, Vito und Maggie auszudrücken, wurde wegen angeblicher Aggressionen und Widerstand gegen die Staatsgewalt zu 4 Jahren Jahren und 6 Monaten Haft, sowie der Übernahme der Hälfte der Gerichtskosten und der Zahlung von Schmerzensgeld an drei Polizeibeamte, verurteilt.

Auch Isabel Somoscarrera, Bürgerin von Cádiz, die schuldig befunden wurde, der Stadträtin Carmen Obregón während der Demonstration ins Gesicht geschlagen zu haben, soll ihre nächsten viereinhalb Lebensjahre hinter Gittern verbringen sowie eine Geldbuße zahlen.

In Cádiz werden offensichtlich nicht nur die Tier- sondern auch die Menschenrechte brutal unterdrückt, existiert in Cádiz vielleicht Rassismus gegen Ausländer? Ist Cádiz Teil der Europäischen Union oder eher eine dunkle Diktatur?

Der Skandal um die Perrera von Puerto Real hat im September 2007 für blankes Entsetzen in ganz Europa gesorgt. Durch den schrecklichen Tod dreier Hunde italienischer Touristen in einer vermeintlichen Tierpension, konnte endlich bewiesen werden, was viele Tierschützer schon seit langem geahnt hatten, dass in der Perrera von Puerto Real die Todeskandidaten auf grausame Art und Weise sterben. Eine billige Spritze lähmte ihre Muskeln bis zum Tod, MIOFLEX, ein muskellähmendes Mittel, führte zu einem langsamen, oft tagelangen qualvollen Tod bei vollem Bewusstsein, vermutlich bei Abertausenden von Hunden und Katzen, da es seit 1994 verwendet wurde.

Während einer friedlichen Demonstration in Cádiz gegen die Tötungsstation, an der hunderte von Menschen teilnahmen, wurde Simone, der Besitzer der verendeten Hunde, vom Denunzianten zum Angeklagten.

Die Bürgermeisterin Teófila Martínez besuchte eine naheliegende Kirche, als sie diese verließ, wurden ihr von Demonstranten Vorwürfe gegen die sadistische Art und Weise der Tötung der Tiere gemacht. Jo Fiori, die Partnerin von Simone Righi, zeigte ihr ein Foto eines der getöteten Hunde in der Kühlkammer, woraufhin Teófila Martínez das Foto zerriss. Man kann sicher gut nachvollziehen wie entsetzt die Zeugen waren. Daraufhin kam es zu einem Gerangel mit zwei Polizisten, angeblich rief Righi „asesina“ (Mörderin) und „hija de puta“ (Hure), und hob seinen Arm gegen Teófila Martínez, „mit der Absicht sie zu schlagen“. Wer das italienische Temperament kennt, wird wissen, das Gestikulieren einfach dazu gehört.

Der Stadtabgeordnete Ignacio Romaní, konnte den angeblichen tätlichen Angriff laut seiner Aussage verhindern, doch die Videoaufnahmen zeigen nichts von alledem, was man sieht und hört, sind Polizisten die Simone Righi brutal zu Boden knüppeln und eine aufgebrachte Menge, die ihre Wut gegen die Bürgermeisterin lautstark bekundet.

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