Perrera Olivenza: Hilflosigkeit und Empörung

WIR SIND EMPÖRT UND HILFLOS:

DAS LANDGERICHT BADAJOZ WEIST DIE ZWEITE KLAGE VORÜBERGEHEND AB, DIE FEPAEX GEGEN DIE PERRERA DES BEZIRKSRATS VON BADAJOZ IN OLIVENZA EINGEREICHT HAT

Im März 2009, direkt nach der Gründung der Federación de Protectoras de Animales de Extremadura (Fepaex), haben wir der Verwaltung unsere Besorgnis über die illegale, ineffiziente, teure und wenig ethische Funktionsweise der Perrera-Tötungsstation von Olivenza mitgeteilt. Wir haben mit unserem Präsidenten Herrn Fernández Vara, mit der Vizepräsidentin Dolores Pallero, mit der Verantwortlichen für die Inspektionen des Amts für Landwirtschaft María Curiel, mit dem Präsidenten von Fempex Ramón Díaz und mit der Diputación de Badajoz gesprochen. Wir haben ihnen erklärt, dass das Einfangen und Ansammeln von Hunden, die von verantwortungslosen Jägern, Galgo-Züchtern, Sammelhaltern oder Besitzern weggeworfen wurden, um sie dann nach 10 bis 20 Tagen zu töten, wenn sie nicht zuvor durch einen „natürlichen Tod“ verschwunden sind, das Problem des Aussetzens von Tieren nicht löst, sondern vielmehr noch verstärkt. Außerdem haben wir ihnen gesagt, dass politische Vorbeugungsmaßnahmen, Kampagnen zur Geburtenkontrolle bei Hunden und Katzen, Aufklärung und die Anwendung des Maßnahmenkatalogs des Gesetzes 5/2002 über Tierschutz in Extremadura notwendig sind. Als wir sahen, dass die viel gerühmte „Transparenz“ der Verwaltung und die „Erklärung über die Rechte der Bürger von Extremadura“ (Carta de Derechos del Ciudadano de Extremadura) nur eine weitere Farce sind und nicht nur niemand die Absicht hatte, etwas zu unternehmen, sondern sogar noch versucht wurde, diese Schweinerei unter den Teppich zu kehren, reichten wir im Juli 2009 eine Klage beim Gericht von Olivenza ein, die im Mai 2010 wegen Mangels an Beweisen vorübergehend abgewiesen wurde.

Angesichts dieser Entscheidung hat Fepaex die Ereignisse in der Perrera-Tötungsstation von Olivenza verfolgt ( seguimiento a la Perrera-matadero de Olivenza), um die Sache selbst in die Hand zu nehmen und die notwendigen Beweise vorzulegen, um so schnell wie möglich das große unnötige und vermeidbare Leid der Tiere zu beenden. Wir haben 10 Hunde aus dem Aufnahmezentrum der Diputación gerettet und von dort aus direkt in verschiedene tierärztliche Kliniken gebracht, in denen sie untersucht und fotografiert wurden. Gleichzeitig haben wir die Einrichtungen und die geretteten Tiere während ihres Aufenthalts in Olivenza gefilmt, was dank der Handys des 21. Jahrhunderts ein Kinderspiel war. Mit den tierärztlichen Berichten und den Fotografien der Hunde, die Olivenza gerade verlassen hatten, reichten wir im Juli 2010 eine zweite Klage bei Gericht ein. Wir haben mehrere Videos mit den Bildern der Hunde in der Perrera-Tötungsstation ins Internet gestellt (videos que colgamos en la web), um die Geschehnisse dort öffentlich anzuklagen.

Die verschlungenen Wege dieser zweiten Klage endeten mit der Entscheidung des Landgerichts Badajoz, in der wörtlich steht:

„Aus dem Inhalt der genannten Unterlagen lässt sich nicht einmal in Form von Indizien erkennen, dass eine Kausalität zwischen dem Zustand dieser Tiere und der Behandlung, die ihnen durch die Beklagte zuteil wird, besteht. Es steht nicht fest, dass die untersuchten Hunde aus dem besagten Zentrum stammen. Das Gleiche gilt für diejenigen, die gerettet werden sollten, und in ihrem Fall auch für den Zustand, in dem sie dorthin gelangt sein können. Zusammenfassend geht dieses Gericht, ebenso wie die Staatsanwaltschaft und der Untersuchungsrichter, davon aus, dass die neu vorgelegten Beweise die Argumente nicht entkräften, die für die Abweisung der Klage berücksichtigt worden sind. Aufgrund dessen und obwohl wir, um dies noch einmal zu betonen, die Tatsachen, die Gegenstand der Klage sind, als absolut verabscheuungswürdig erachten, halten wir es für statthaft, trotz der anerkennenswerten Anstrengung der Rechtsvertretung der Antragstellerin in Verteidigung ihrer These dem Rechtsmittel nicht stattzugeben und die angefochtene Entscheidung zu bestätigen.“

Das heißt zusammengefasst:

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