Bälle statt Stiere, es geht doch!

Mataelpino, ein kleines Dorf in der autonomen Gemeinschaft von Madrid hat kein Geld mehr für Stiertreiben, doch man verzichtet nicht ganz auf auf die sogenannten „encierros“ und treibt stattdessen einen riesigen Kunststoffball durch die Straßen vor sich her bis in die Stierkampfarena. Der Ball für die Erwachsenen wiegt immerhin 120 kg, der Ball für die Kinder und Jugendlichen 30 kg.

Dies ist das zweite „Boloencierro“ in Mataelpino, die 18.000 € die früher in ein Stierfest investiert wurden, lässt man heutzutage lieber sozial schwachen Familien zukommen.

„Fiestas“ ohne Tierquälerei und es macht dazu noch Spaß. Sicher fühlt sich so manch einer der Läufer wie Indianer Jones. Es geht also doch!

Quelle mit Video: lasextanoticias.com

7 comments on this post.
  1. Ingrid:

    Ein kleines Dorf hat es vorgemacht. Es kann Fiestas mit viel Spass für alle geben. Keine mit Blut besudelten Strassen, Plätze mehr. Da sollte sich ein anderes „autonomes“ Dorf mal ansehen wie es „geht“

    Das ist nach San Sebastian eine der schönsten Nachrichten seit langer Zeit. Ich freue mich für diesen Ort. Ein kluger Bürgermeister, eine tolle Gemeinde.

  2. Tünde:

    Genial… das muss man live mitmachen, echt!
    Schon damit andere spanische Gemeinden begreifen, dass Touristen lieber so etwas sehen würden als das übliche iditoische Blutbad.

    ALSO SPANIENBESUCHER UND WERDENDE TOURISTEN HIER IST DIE ALTERNATIVE SCHLECHTHIN…
    Geht und besucht DIESES Gemeinde statt all die anderen.
    :-)

    Das Video ist wirklich witzig. Sollte echt überall (Facebook & Co.) verbreitet werden um die Bekanntheit dieser doch recht kreativen kleinen Gemeinde zu erhöhen.

    Tünde

  3. Birgit:

    Genau so wäre es richtig,wenn die Spanier ihre „encierros“ immer so ausleben würden!!Da werden sie richtig sympathisch.

  4. petra:

    Mataelpino…was ist mir dieses Dorf symphatisch.
    Ich hoffe, es findet viele Nachahmer
    Danke, du kleines Dörfchen. Warum geht das nicht überall so.
    Gutes tun, Spaß haben….statt Morden und sich die Taschen vollstopfen

  5. antia:

    Auf nach Mataelpino – dieses Dorf sollte viel mehr Aufmerksamkeit bekommen!

  6. Isabel:

    Da sieht man wieder wie wenig es braucht, damit sich die Leute auf’s Beste amüsieren können: etwas Fantasie! Finde es grossartig, kein Blutvergiessen oder sonstige Tierquälereien, ist nicht nur viel billiger sondern auch zivilisierter. Gute Nachrichten, bravo! Nun sollte sich ganz Spanien ein Beispiel daran nehmen damit die corridas etc. zur dreckigen Geschichte Spaniens gehören.

  7. Tünde:

    Das 2012 video ist hier zu sehen
    http://www.rtve.es/alacarta/videos/noticias-24-horas/localidad-madrilena-mataelpino-celebra-encierros-bolas-gigantes/1513563.shtml

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