Ein Tod, der hätte vermieden werden können

Die Empörung über das Verhalten der Metro Madrid ist groß, heute fand um 18 Uhr eine von der spanischen Tierschutpartei PACMA einberufene Demonstration an der Haltestelle Sainz de Baranda statt. Es kamen Hunderte von Demonstranten, viele von ihnen mit ihren Hunden.

 

 

 

 

 

 

Was für ein Armutszeugnis für Madrid, der Hauptstadt Spaniens. Es war ja nur ein Hund, ein Galgo, ein reines Jagdwerkzeug zum Benutzen und Wegwerfen. Jahr für Jahr sterben in Spanien 50 000 Galgos, ganz legal in städtischen Tötungsanstalten, durch Erschießen und Erhängen, durch Verhungern und Verdursten, durch einen Verkehrsunfall oder aber durch die Tatenlosigkeit und Ignoranz der Verantwortlichen der Metro-Madrid.

Quellen:

europapress.es

madridiario.es

 

PETITIONEN:

Metro de Madrid: Justicia para la galga muerta en el metro de Madrid

AVAAZ: Ley que sancione la negación de ayuda a animales y protocolo para incidentes con animales en transportes públicos

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4 comments on this post.
  1. Birgit:

    In Spanien gibt es schon auch viele tierliebende Menschen.Das zeigt die Demonstration und die errichtete Gedenkstätte.Das arme Wesen.Ich könnte heulen.Danke an die Menschen, die alles versucht haben ihn zu retten und vielleicht ihr eigenes Leben auf das Spiel gesetzt haben.

  2. Thomas Pfeiffer:

    Sowas macht mich fuchsteufelswild – wenn ich so etwas lese könnte ich ausflippen.
    Aber es stimmt, in Spanien tut sich schon etwas. Hopfen und Malz ist nicht verloren, zumal in Deutschland auch vieles im Argen liegt.
    Gruß

  3. Rita K.:

    Im Land der ew’gen Sonne kennen die meisten Tiere nur die Schattenseiten des Lebens!
    Angefangen bei der Kulturschande „Stierkampf“, eine der brutalsten, vorsintflutlichen Tierquälereien, die zum UNESCO-Kulturerbe erhoben werden sollte, – über Stierrennen und andere Verbrechen an den Stieren, über die Massaker an den Straßentieren bis hin zu dem skandalösen Umgang mit den Galgos, deren gnadenlose Ausbeutung und Entsorgung – gibt es kaum ein Tier, das von Quälerei, Missbrauch, Ausbeutung ausgenommen ist. Rohe Gewalt, so weit das Auge reicht!
    Kein Wunder, wenn Menschen bereits im zarten Kindesalter mit der Gewalt an Tieren konfrontiert werden. Eine Kinderseele verkraftet diese Brutalität nicht. Mit zunehmendem Alter erlischt auch der letzte Funke Mitgefühl, das von Beginn an im Keim nahezu erstickt wurde.
    All jenen, die sich für Spaniens Tiere engagieren, – und das werden erfreulicherweise immer mehr – wünsche ich viele Erfolge bei ihren Aktivitäten!

  4. Harms, Sylvia:

    Für mich ist es ein Hundeleben wert, für eine entsprechende Zeit die Gleise still zu stellen, um die Hündin zu retten. Und wie man auf dem Video sieht, sind auch viele der
    Fahrgäste besorgt. Auch in Spanien gibt es viele Tierschützer, die jede Unterstützung brauchen. Nur !!! um den Zeitplan einzuhalten musste diese Galga auf grausame Art sterben. Was ist heute noch wichtig ? Ein Armutszeugnis für die Madrider Metro !
    Die einfachen Menschen in Spanien können einem Leid tun. Sie leiden unter der korrupten
    Regierung und der verlogenen Monarchie. Dem spanischen Adel geht es so schlecht, dass sie Stiftungsgelder in Millionenhöhe unterschlagen müssen, um Ihren gewohnten Lebenswandel zu finanzieren (Elefantenjagd etc.)
    Wer braucht den Adel heute überhaupt noch ? Sind wir noch im Mittelalter ? Wurden Sie überhaupt jemals gebraucht ? Sind die Adligen etwa Vorbilder oder sollen so etwas für uns sein ! Und die korrupten Politiker – wer braucht die ? Ich habe im Wörterbuch nach-
    geschlagen unter Politik: “ Berechnentes Verhalten oder Vorgehen (gr.)“. Ist das die
    Antwort auf alle meine Fragen und was kann man überhaupt dagegen tun ?
    Über das Verhalten der Kirche möchte ich garnicht reden – die sehen mich schon lange nicht mehr.
    RIP arme Galga

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