Frankreich: Brutaler Polizeieinsatz gegen die Demonstranten in Rodilhan

 „Der Stierkampf ist eine Kultur die zu bewahren ist. Das ist etwas, das ich liebe, es ist ein Teil der Kultur, meiner Familie“, dieser Meinung ist Manuel Valls, Innenminister von Frankreich und Kommandeur der CRS.

An dieser Demonstration beteiligten sich auch Tierrechtler aus Amerika. Sie werden eine formelle Beschwerde über die Brutalität der französischen Polizei beim US-Generalkonsulat einreichen. Ebenfalls haben sie eine Kampagne an den französischen Tourismusverband und an die französischen Botschaften in der USA lanciert und fordern, dass Frankreich diese Tierquälerei zu Unterhaltungszwecken abschafft und rufen sie zu einem Boykott von Frankreich auf. Ein wichtiger Teil des französisch Wirtschaft hängt von amerikanischen Tourismus ab. Noch haben die Amerikaner keine Ahnung davon, dass die französisch Regierung Tierquälerei als „Kultur“ und „Kunst“ fördert. Der französische Tourismusverband will nicht, dass das wahre Gesicht der Tauromachie an die breite Öffentlichkeit kommt, doch die amerikanischen Tierrechtler werden sich dafür einsetzen, dass die Menschen in der USA darüber aufgeklärt werden.

Fotogalerie: Crac Europe

Fotogalerie: el Nuevo Herald – Protesta contra las corridas de toros en Francia

Fotogalerie:  Fondation Brigitte Bardot

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Quellen:

www.anticorrida.com

animal.libre.over-blog.com

french-news-online.com

trust.org

thelocal.fr

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4 comments on this post.
  1. Isabel:

    Schlimmer könnte es nicht sein. Brutale Gewalt gegen die Aktivisten. Dass da eine sadistische Minderheit so viel Macht hat ist unfassbar. Die mutigen Aktivisten müssen wieder einmal einen Haufen einstecken. Und nicht nur sie, sondern alle Gegener dieser Schande, weil wir ohnmächtig mitleiden müssen.

  2. Amor:

    Die Kettenhunde des Innenministers von Frankreich sind tatsächlich bis an die Zähne gepanzert.
    Für einen Scheißhungerslohn, für ein dahin Vegetieren als Arbeiterklasse spielen sie „Mexikaner mit dem kleinen Schwanz“ bei Aktivisten, die nicht mal eine Wasserpistole besitzen.

    So ist es halt geworden und mit uns allen!
    Wir denken, wenn wir Gewalt an Wehrlosen Wesen anwenden, und ein paar Cents dafür kriegen, dann sind wir auf der richtigen und – vor allem – auf der sicheren Seite des Kapitalismus.
    Die Palette der Kettenhunde des Systems ist grenzenlos und verwandlungsfähig, muss ich zugeben.
    Polizisten, Wächter, Hausmeister, Corida Präsidenten, Web-Seite-Betreiber-für Stierkampf-Sangria-Paella-und Flamenco, und nicht zuletzt der bierbäuchige Tourist, der Veteran der Neckerman-Invation, der sich als Stellvertreter des Torero in der Arena, das Spektakel für echte spanische Kultur und den Polizeieinsatz für Bürgerschutz hält.

    Ich halte mittlerweile den Tierschutz für eine innovative politische Bewegung, die primär gegen den Faschismus an Menschen und sekundär gegen den Faschismus an Tiere kämpft.
    In der Zukunft wird auch ziemlich viel Geld da fließen, Leute die zwar für den Kapitalismus und für teures Geld arbeiten, werden andererseits solche Aktionen kräftig finanzieren, damit die Welt künftig nicht nur nach Blut und Mord stinkt.
    Versprochen!

    Und zuletzt ein Liebeswort für Innenminister Frankreichs Manuel Valls:
    „Der Stierkampf ist eine Kultur die zu bewahren ist. Das ist etwas, das ich liebe, es ist ein Teil der Kultur, meiner Familie“.

    Monsieur Valls: Sie können uns mal! Kulturweise!
    Amor

  3. Ingrid:

    Auch mir fällt es auf, das der Tierschutz, welcher ohnehin schon mit Füssen getreten wird, keine Lobby bei Gericht, keine Gnade bei Polizei findet. Das ist hier in Deutschland nicht anders. Urteile für Tierquäler lächerlich. Es ist schon lange ein Kampf von vielen Menschen, die das Leid an Tieren nicht mehr so hinnehmen, weil es auch mit ihrer „Lebenseinstellung“ kollidiert, nämlich in Frieden mit Natur und Tieren zu leben. Mit welch linken Methoden und quasi durch die Hintertür wird zerstört und ausgehebelt was viele von uns eigentlich schon als erledigt und vom Tisch hielten. Pelzindustrie mächtig im Kommen. Und zwar als Besatz von Jacken, Mänteln, Innenfutter etc. Die Pelze kommen aus China, darunter auch viele Hunde…..und Katzenfelle. Kein Experte kann sagen von welchem Tier das Leder stammt, wenn es erst gegerbt, gefärbt oder geschoren ist. Wir in Deutschland haben ein Import-Verbot von Hunde- und Katzenfellen. Und trotzdem kommen Tonnen von o.g. Pelzen und Leder in dieses Land.Mein Trost, die Gerber, die bis zum Knie in der Giftbrühe waten, werden schon tot sein, wenn der Träger von Leder und Pelz an Krebs erkrankt, Crom 6.

    Stierkampf als Tradition. Eine fragwürdige Tradition von Sadisten, Tierquälern, denen es völlig egal ist, wiesehr ein Stier sich quält, wieviel Schmerzen er leidet und Angst. O-Ton von Miguelito, Kinder Torero Mexiko. Stiere sind meine Freunde, durch sie habe ich ein schönes Leben, viel Geld, schöne Frauen bzw. Freundin. Ja, durch sie verdiene ich Geld und eines Tages viel Geld. Und so ist es mit allen Tierarten. Ein Selbstbedienungsladen an Leid und Elend….

    Aktivisten sind inzwischen eine politische Bewegung. Und der Kampf wird inzwischen mehr als gefährlich, schwere Körperverletzung inclusive. Ich möchte auch nicht den Tag erleben, wo legal Jagd auf Tierschutzaktivisten oder anders Denkende gemacht wird….die Weichen hierzu sind bereits gestellt. Aktivisten werden niedergeknüppelt, verhaftet, getreten, geschlagen und die Täter gehen straffrei aus. Wir hatten eine Bundestagswahl, wir hätten die Möglichkeit gehabt eine Tierschutzpartei ins Parlament zu wählen, wie Holland es hat, auch Spanien. Wir hätten stärker werden können….wir hätten auch den Akriisten in Spanien, Frankreich den Rücken stärken können. Tierschutz ist nicht populär, wer sich hier stark macht wird immer ein rotes Tuch sein, für die Mörder, Sadisten, Geldgierigen und für all jene, die ausrotten, jagen, schmuggeln, töten. Denn sie haben alle Freiheiten der Welt, sind nicht zu packen und kommen mit lächerlichen Strafen davon, wenn es mal „schiefgeht“. Der Sumpf von Korruption und Ignoranz ist unendlich tief. Das gehört bekämpft und zwar bis aufs Blut….

  4. Amor:

    Eine offene Antwort auf die noch offene Frage: „Wer muss eigentlich beschützt werden?“ von SfA

    “Ich glaube, dass der Stierkampf heutzutage das kultivierteste Fest der Welt ist“
    Federico García Lorca

    Der Schwule Lorca, der es gesagt und geglaubt hat, wurde von den Frankisten am 19. August 1936 in Granada wegen seinen Neigungen umgebracht.

    Frankisten sind diejenigen, die heute wieder für den Stierkampf entschieden haben.
    Sollte die Falange Española noch stärker werden, was nicht auszuschließen ist, halte ich es für eine Luxusfrage, wer wen beschützen muss.

    In diesem Fall, sollten sich die Schwulen nicht mehr mit Lappalien wie Demokratie oder Stierkämpfe beschäftigen, sondern sehen, dass sie ihren Arsch vor den Welt-Kulturhüter retten und das Land (damit meine ich nicht nur Granada sondern auch Málaga) so schnell wie möglich verlassen.
    „Sálvese quien pueda“, so zu sagen.

    Deshalb und vorsichtshalber empfehle ich, die Parole von Lorca zu entfernen.
    Entweder sensible Männer oder Stierkampf!
    Amor

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